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Mein 12 von 12 im Januar 2023: Ein Tag voll All-Tag

Es ist wieder der 12. des Monats und ich nehme dich – im Rahmen des Blogformats 12von12 – mit durch meinen Tag. Ein alltäglicher Donnerstag in meinem Familien-Business-Alltag.

Mein Start in den Tag wie immer: mit meinen ayurvedischen Reinigungsroutinen, wie hier dem Zungeschaben. Heute mit leicht zerknautschtem Gesicht und Auge. Unsere Tochter hat aktuell eine dieser „Phasen“, in der sie mitten in der Nacht zu uns kommt oder weinend nach Mama / Papa ruft. Gut zu wissen, dass es immer wieder rumgeht und der Schlaf hoffentlich bald wiederkommt.

Wenn du schon ein paar 12von12-Blogartikel von mir gelesen hast, dann weißt du, dass auch das Ausfüllen meines 6-Minuten Tagebuches zu meinem Start in den Tag gehört. Damit frage ich mich z.B. täglich, wofür ich gerade dankbar bin.

Nach dem Fertigmachen geht es in die Küche. Während die Kinder frühstücken, trinke ich mein warmes Wasser mit Zitrone.

Dann heißt es: Brotdosen packen. Unser Sohn nimmt außerdem immer warmes Mittagessen mit. Heute gibt es mal etwas Süßes: Milchreis mit Apfelmus.

Während mein Mann heute die Kinder Richtung Schule bzw. in die Kita bringt, gehen unser Hund Otto und ich eine Runde spazieren. Denn Dienstag und Donnerstag sind Otto´s „Homeoffice“-Tage. Heute ist es noch stockduster draußen. Was freue ich mich schon jetzt auf den Frühling!

Auf der Gassirunde hat meine Freundin angerufen. Während ich sie noch über die Ohrstöpsel am Telefon habe, räume ich zurück zu Hause kurz auf und mache mir dann auch endlich mein Frühstück.

Milchreis ist ja schon gemacht. Für mich gibt es noch ein paar Gewürzäpfel und Nussmus dazu.

Dann geht es an den Schreibtisch. Heute stehen ein paar To Do´s an, die abgehakt werden wollen. Aktuell zur Abwechslung auch mal etwas Architektur.

Während ich arbeite, schnarcht es hinter mir. Otto bekommt definitiv schon heute den Preis für den verpenntesten Mitarbeiter des Monats.

Am Nachmittag gehe ich mit den Kindern in die Stadtteilbücherei, neuen Lese- und Hörstoff ausleihen und den Alten zurückbringen. Sie sind immer noch total happy, dass es dort inzwischen sogar Tonies gibt. Denn Hörspiele lieben beide gleichermaßen sehr.

Zurück zu Hause stelle ich fest, dass ich den falschen Waschgang gewählt habe und meine geliebte Wollstrickjacke aus Irland klein gewaschen habe. Ein Jammer um diese wunderschöne Jacke, die gleichzeitig ein Erinnerungsstück an meine Herzensinsel ist. Oder besser: war.

Nach dem üblichen Abendprogramm mit Abendessen und Kinder fertigmachen, drehe ich eine lange Abendrunde durch unseren Ort. Mit Otto und meiner Freundin, die nur 1 Straße weiter wohnt. Danach geht es schnell ins Bett.

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass meine Bettlektüre noch die Gleiche ist, wie im November? Das liegt daran, dass ich immer einen ganzen Stapel Bücher neben meinem Bett liegen habe und durch die Bücher springe. Allerdings ist mir aufgefallen, dass es immer mehr, statt weniger werden. An sich nicht schlimm, und doch sehne ich mich nach dem guten Gefühl, etwas abgeschlossen bzw. fertig gelesen zu haben. Für 2023 habe ich mir deshalb vorgenommen jeden Monat 1 Buch zu lesen bzw. fertig zu lesen. Ich werde dich auf dem Laufenden halten, wie lange dieser Vorsatz anhält.

Das war mein 12 von 12 im Januar 2023.

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BETTER YOU THAN PERFECT.
Mach es dir leicht, nicht perfekt.

Alles Liebe, Sina

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Mein Motto 2023: KEEP IT SIMPLE – JUST DO IT

Schritt für Schritt, mit Freude und Beschwingtheit werde ich dieses Jahr voranschreiten. So jedenfalls mein Plan und Motto für 2023.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass es meinem Motto „EINFACH MACHEN – es könnte ja super werden“ vom Vorjahr gleicht und einfach nur das englische Pendant ist. Tatsächlich fühlt es sich aber anders an. Das liegt möglicherweise an dem „Just do it“, was wir natürlich alle von Nike kennen. Und so, wie Nike eine Sportmarke ist, so fühlt es sich für mich auch nach mehr Impulsivität und Action an. Einfach nach mehr Bewegung.

Wie möchte ich mich bewegen, in und mit meinem Business? Wie nicht?

Grundsätzlich finde ich es leichter, zu formulieren, was ich erreichen möchte, indem ich herausfinde, was ich nicht will. So ist es auch bei der Bewegung, die ich mir für mich und mein Business 2023 wünsche. Denn was ich in diesem Jahr NICHT vorhabe, ist außer Puste zu geraten. Im Sinne von: Höher, schneller, weiter ist das nämlich häufig die Gefahr aus meiner Sicht. Und auch soll sich meine Arbeit nicht wie ein anstrengender Marathonlauf anfühlen. Etwas, wofür man viel Ausdauer braucht. Sondern vielmehr wünsche ich mir verspielte Bewegung. Ich werde sie dahingehend leben, dass ich noch mehr aus meiner Komfortzone kommen möchte. Und das, wie auch im letzten Jahr, einfach: Keep it simple. Immer wieder meinem Perfektionismusanspruch den Rücken kehren und kleine Schritte mit Achtsamkeit und Bewusstsein wählen und dann auch gehen. Denn nicht umsonst lautet mein Claim „Better you than perfect“. Zum einen, um dir zu sagen, wie viel wichtiger es ist, dass du du bist und deinem Kern entsprichst, als „perfekt“ zu sein. Aber auch, um mich selbst immer wieder daran zu erinnern.

Auch wenn mein Motto grundsätzlich auf das Berufliche bezogen ist, möchte ich es auch im Privaten leben. Bei dem „WIE“ ich es konkret in die Tat umsetzen werde, habe ich mich bei meinen Überlegungen an den 3 Doshas, den Bioenergien im Ayurveda und ihren Qualitäten orientiert.

Visionboard
Mein Visionboard 2023

Vata: Spannung, Spiel & Spaß

Um die Vata-Energie, das Bewegungsprinzip, in 2023 zu integrieren werde ich:

  • immer wieder Neues ausprobieren, wie z.B. Video- und Tonaufnahmen für meine Angebote.
  • öfter mal die Clownsnase aufsetzen (bei Bedarf auch nur gedanklich) und das Leben nicht allzu ernst nehmen.
  • mit kleinen Kurs- und Angebotsformaten eine Angebotsvielfalt kreieren. Dafür schweben mir aktuell vor allem die Themen „Morgenroutine für Mamas“, „Unterstützung des Immunsystems von Kindern“, „Gesunde Brotdosen für Kinder“ und noch einige mehr vor.
  • auf meinem Instagram-Account in Posts, Reels usw. spielerischer vorgehen und so mit weniger Zeitaufwand diesen Kanal bespielen.
  • mich immer wieder bei Canva austoben.
  • Neues lernen und Altes vertiefen. Aktuell geplant: Weiterbildung zum Inneren-Kind-Mentor und Vastu.
  • mir kreative Yogastunden für die Yoga-Kids ausdenken und mit ihnen in Phantasiewelten reisen.
  • mich mit Yoga und Bewegung in der Natur körperlich fit und beweglich halten.

Das Vata-Dosha ist in meiner eigenen Konstitution sehr stark vertreten. Daher möchte ich in 2023 die positiven Eigenschaften dieser Bioenergie für mich nutzen. Gleichzeitig darf ich es gezielt ausbalancieren, wenn ich mal wieder zu einem „zu viel“ an Ideen neige und mich verzettel.

Pitta: Burn Baby – not too much

Das Element des Feuers und der Lebensenergie, für die das Pitta-Dosha steht, werde ich in 2023 nutzen, indem ich:

  • in die Umsetzung komme. D.h. weniger zerdenken und stattdessen mir immer wieder Projekte aus meinem Projektbuch aussuchen und angehen.
  • über meine Angebote spreche. Insbesondere auf meinem Instagram-Account.
  • meine Zahlen im Blick behalte.
  • schrittweise launche.
  • mein Tempo nutze und wenn es an der Zeit ist „Gas gebe“.

Da das Pitta-Dosha bei mir, in meiner eigenen Konstitution, bereits stark ausgeprägt ist, möchte ich dieses gezielt ausbalancieren durch:

  • mehr spielerische Herangehensweise und weniger verkopft oder strategisch.
  • Perfektionismus vermeiden.
  • Cool-Down Pausen wie z.B. Meditation, Atmen und Yin-Yoga.
  • arbeiten in Nachtschichtphasen vermeiden.

Kapha: innere Ruhe und Stabilität

Das Prinzip der Erdung, für die das Kapha-Dosha steht, möchte ich mir ganz besonders zunutze machen in 2023, indem ich:

  • mir eine klare Struktur erschaffe für meine Tätigkeiten. Das betrifft Wochenplanung, Monatsplanung und längerfristige Planung.
  • die Neumondcontentplanung nutze und umsetze, im Rahmen des Create & Shine Programms von Bianca Fritz, in dem ich bis zum Sommer 2023 Teilnehmerin bin.
  • mir einen Redaktionsplan erstelle und Aufgaben zusammenlege.
  • gut gelungenes wiederhole.
  • den Verlauf der Planeten in meiner Planung beachte.
  • regelmäßig Pausen mache. Stichwort: „Digital Detox“.
  • gesunde Routinen wieder verstärkt lebe, primär meine Morgen- und Abendroutine.
  • Dankbarkeit zelebriere.
  • mich täglich mit meinem „Warum“ und meiner Vision verbinde.
  • Wochenpläne mit Speiseplänen erstelle.
  • in Ruhe esse.
  • bewusst im Moment bin, speziell nachmittags mit den Kindern.
  • mir Pausen und Auszeiten gönne vom Alltag. Auch alleine, ohne Familie.
  • Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringe.
  • für Ordnung in unserem Zuhause sorge.

Das Kapha-Dosha bringe ich von Natur aus relativ wenig mit. Umso mehr möchte ich es bewusst im beruflichen und privaten Alltag integrieren. Denn es gibt mir innere Ruhe und Stabilität.

Woran ich im Dezember 2023 merke, dass ich mein Motto gelebt habe?

  • Im Dezember 2023 blicke ich zufrieden auf meine Entscheidungen und Schritte zurück.
  • Ich bin stolz auf alle mutigen Taten.
  • Und dankbar für alles, was das Universum mir an Unterstützung geschickt hat.
  • Ich fühle mich kraftvoll und erfüllt, statt wie früher ausgelaugt.
  • Im Dezember 2023 sage ich, dass es ein tolles Jahr war, in dem ich meinen Perfektionismus oft einfach überhört habe und mit Freude und Beschwingtheit mutige und erfolgreiche Schritte gegangen bin.

Ich freue mich auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen und schöner Momente.

Alles Liebe, Sina

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Jahresrückblick 2022: Einfach machen – einfach?

Mein Motto für 2022 war „EINFACH MACHEN – es könnte ja super werden“.

Neben dem, dass in 2022 der Abschluss diverser Aus- und Weiterbildungen anstand (bis zum Ende des Jahres wurden es so einige) wollte ich parallel dazu in diesem Jahr mehr und mehr mein Wissen weitergeben und Menschen damit helfen.

Entsprechend meinem Motto, wollte ich nun in 2022 in die Umsetzung kommen, ins Tun, ins MACHEN – auf verschiedenen Wegen. Dabei ging es mir darum, meinen Perfektionismus etwas beiseite zu legen und es EINFACH zu machen.

Was ich also einfach gemacht habe und warum es manchmal ganz und gar nicht einfach war, und ich dennoch gemacht habe, erfährst du in meinem Jahresrückblick 2022. Außerdem teile ich mit dir, was sonst so in diesem Jahr los war und was ich für 2023 für mich mit- und vornehme.

Was hatte ich mir für 2022 vorgenommen?

Anfang des Jahres hatte ich in meinem Artikel zu meinem Jahresmotto einige Wege genannt, auf welchen ich mein Wissen weitergeben wollte. Heute schreibe ich auf, was daraus geworden ist:

  • mit diesem Blog – damit habe ich direkt am 01.01.2022 gestartet und bis zum Jahresende immer wieder sowohl Wissen geteilt, als auch sehr persönliche Blogartikel verfasst. Zwischendurch gab es einige Phasen, in denen ich „Hänger“ hatte und nicht so richtig ins Bloggen fand. Hier half es mir, Mitglied bei „The Content Society“ zu sein und immer wieder neue Motivation durch Themen und Mitblogger/innen zu bekommen.
  • über meinen Instagram-Account – habe ich wöchentlich Posts geteilt. Auf diesem Kanal war ich auch einige Male zu Interviews live und sprach v.a. über eines meiner Herzensthemen: Human Design.
2 Frauen auf Instagram live
Kaum zu übersehen: ich hatte Freude dabei, live im Interview (wie hier mit Tanja Rüdiger) zu sein und über Human Design zu sprechen
  • weiterhin als Mentorin im tollen Team von IchGold – drei Durchläufe des Programms „IchProjekt“ für Ayurveda & Persönlichkeitsentwicklung durfte ich als Mentorin begleiten und die Teilnehmerinnen unterstützen, den Ayurveda in ihren Alltag zu integrieren und an ihren inneren Themen zu arbeiten. Im Frühjahr lief dieses Programm dann aus, was sich für mich auch rund anfühlte und zeitlich, gedanklich und energetisch Platz schaffte, für meine eigenen Projekte.
  • durch diverse kostenlose Angebote – darunter fallen natürlich auch schon die genannten Plattformen Blog und Instagram. Und auch über meinen Newsletter teile ich immer wieder kostenloses (bzw. mit der E-Mail-Adresse als Gegenwert) Wissen.
  • in Human Design 1:1 Coachings – Human Design war mein Schwerpunkt in diesem Jahr im Coaching. Vielen wundervollen Frauen und auch ein paar wenigen Männern durfte ich ihr Design erklären und so einen neuen Blick auf ihre Stärken und Potenziale ermöglichen. Dabei durfte ich mehrere Frauen sogar über einige Wochen und Monate in verschiedenen Coachings begleiten. Hier schauten wir mit Human Design zum Teil die ganze Familie an, beleuchteten besondere Herausforderungen (z.B. Lernschwierigkeiten vom Kindern) oder fanden heraus, was der beste Weg für einen beruflichen Neustart sein könnte, der ihrem persönlichen Naturell entspricht.
  • mit Workshops, Kursen und 1:1 Coachings, online wie offline, zu verschiedenen Themen des Ayurveda – mein Workshop „Stressfreie Schulzeit“ fand dieses Jahr zweimal statt. Auch wenn die Teilnehmerinnen jedes Mal begeistert waren, habe ich für mich festgestellt, dass dieses Thema zu komplex für einen 2,5-stündigen Workshop ist. Etwas, was ich in 2023 nochmal anpassen möchte. Die Themen rund um Ayurveda & Kinder / Familie sind in diesem Jahr sehr kurz gekommen. Somit auch ein Punkt, den ich ins neue Jahr mitnehmen werde.

Mein Jahresrückblick 2022

Start ins Online-Business mit Blog & Homepage

Direkt zum Jahresanfang startete ich mit Judith Peters und ihrer Community von „The Content Society“ ins Blogabenteuer. Woche für Woche lernte ich in einer wundervollen Gruppe nicht nur wie Bloggen funktioniert, sondern erstellte Schritt für Schritt meine Homepage und entdeckte nebenbei meine Leidenschaft fürs Schreiben.

„Bloggen ist Persönlichkeitsentwicklung“, sagt Judith so gerne. Und sie hat absolut recht. Durch das Bloggen hatte ich mit einem Mal nicht nur einen Kanal gefunden, mein Wissen über Human Design und Ayurveda kostenfrei zu vermitteln, sondern konnte auch meine persönliche Entwicklung reflektieren. Inzwischen sind es 32 Blogartikel in 2022 geworden, der Jahresrückblog noch nicht mitgezählt.

Doch auch Widerstände zeigten sich in diesem Schreibprozess. So hatte ich z.B. lange „Newletterängst“, wie Judith sie gerne bezeichnet. Zwar hatte ich mich mit einer Gruppe Bloggerinnen im März ein ganzes Wochenende durch das Programm zum Anlegen von Newslettern gekämpft und am Ende auch erfolgreich meinen Ersten verschickt, doch dann passierte lange erstmal nichts… Denn ich wollte gerne Mehrwert bieten. Mehrwert mit meinen Blogposts, Mehrwert mit Posts auf Instagram und eben auch Mehrwert im Newsletter. Und unter Mehrwert verstand ich, dass ich überall verschiedene Wissensbeiträge vermitteln wollte. Das war der Knoten in meinem Kopf. Inzwischen habe ich mich im freitäglichen Co-Blogging dazu committet, alle 2 Wochen einen Newsletter zu schreiben und dabei die aktuellen Themen aus Blog oder Instagram aufzugreifen und dem Ganzen noch eine persönliche Note zu geben.

Textnachricht
Die Rückmeldung zeigt mir, dass der Knoten eben doch nur in meinem Kopf war und mein Newsletter sehr gerne gelesen wird.

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Meine ersten Angebote für Online-Coachings

Mithilfe von Anne Jansson und ihrem Kurs „Business Elements“ lernte ich, dem Bild meiner Wunschkundin, mit der ich arbeiten möchte, näherzukommen und Angebote zu erstellen, die ihr weiterhelfen können. Das „Problem“ als Human Design- und Ayurveda-Coach ist nämlich, dass man mit diesen Tools THEORETISCH bei so gut wie jedem Problem weiterhelfen kann. Und genau deshalb stand in diesem Kurs die Frage im Vordergrund: WEM möchte ich wirklich helfen und bei WELCHEM PROBLEM.

Hier wurde mir schnell klar, dass es sich in meinem Angebot immer um Themen drehen darf, die auch meine Themen sind bzw. waren. Das ist für mich authentisches Coaching. So sind meine Kund/innen in der Regel fast immer auch Mütter, die mehrere Herausforderungen in ihrem Alltag haben und managen möchten. Ich unterstütze sie mit meinen vielfältigen Angeboten, in ihrem trubeligen Familienalltag auch ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen, gut für sich zu sorgen und so gesund und gelassen zu bleiben. Sowohl sie selbst, als auch ihre Lieben.

Meine aktuellen Angebote findest du hier: KLICK

Eine Übersicht über meine Angebote aus dem Jahr 2022 siehst du hier:

Angebotstitel Human Design
Hände und Schmetterling
Angebotsseite All of You
Angebotsseite All of us
Angebotsseite Ernährungscoaching
Angebotsseite Happy Healthy Mama

Vom WARUM zum CLAIM

Im Sommer startete ich in das Programm „Create & Shine“ von Bianca Fritz, um von ihr „Mindful Social Media Marketing“ zu lernen und mit einer wundervollen Gruppe von anderen „Shinies“ das Gelernte umzusetzen. Gestartet bin ich in das Programm mit einer 1:1 Warum-Session mit Bianca, in der es darum ging, mein „Warum“ herauszuarbeiten. Biancas Philosophie ist es, dass das Warum der Kern und Antrieb von allem ist. Auch wenn sich unser Business / Angebot mit der Zeit verändert. Und tatsächlich kann ich Biancas Sichtweise absolut bestätigen. Denn mit dem Finden meines Warum-Satzes wurde vieles leichter und klarer.

Mein Warum-Satz:

„Du bist Du – und gemeinsam seid ihr gesund und glücklich“

Er drückt genau das aus, was meiner Sicht entspricht und wofür meine Arbeit steht: Ich möchte Menschen, insbesondere Frauen, die Mütter sind, dabei unterstützen, sich selbst und ihre Lieben mit Human Design besser zu verstehen. Meiner Meinung nach funktioniert das Miteinander nur, wenn die Bedürfnisse aller Beteiligten klar sind und weitestgehend erfüllt werden. (Hierzu hatte ich übrigens in diesem Blogartikel ausführlicher geschrieben.). Mit meiner Arbeit möchte ich ihnen individuelle Werkzeuge aus Ayurveda, Yoga und Vastu an die Hand geben, damit sie sich ein gesundes und gelassenes Familienleben gestalten können, das ihrem Naturell entspricht.

Und genau durch diesen Satz und das Programm von Bianca fällt es mir inzwischen leichter, Social Media als Marketing zu nutzen.

Mit dem Warum zum Claim

Der Warum-Satz ist das, was mich selbst immer wieder mit meiner Arbeit verbindet und sich wie ein roter Faden durch meine Angebote zieht. Da war es dann ein relativ logischer Weg, wie sich daraus dann auch nach Außen mein Claim entwickelte.

Zur kurzen Erläuterung: Ein Claim ist soetwas, wie ein Slogan. Ein Satz, der sowohl mir selbst entspricht, aber an dem du auch direkt erkennen kannst, ob du bei mir richtig bist.

„Better you than perfect“

Claim – Sina Kunz

Mein Claim ist angelehnt an den Satz „Better done than perfect“ und steht für meine Devise, die ich selbst lebe und ebenso in meinen Coachings vermittle: Mach es dir leicht, nicht perfekt.

Wie schon oben beschrieben, tappe ich selbst sehr gerne in die „Perfektionismus-Falle“, was aber aus meiner Sicht tatsächlich eine Falle ist. Denn einen perfekten Zustand zu erreichen, ist eine Illusion. Und ich selbst durfte immer wieder die Erfahrung machen, dass der Perfektionismus mich am Ende immer selbst blockiert.


Raus aus der Komfortzone zu Hause

Durch diverse Verschiebungen in 2021 kam es dazu, dass ich die praktischen Teile von 2 Ausbildungen erst dieses Jahr machen konnte. Während ich letztes Jahr noch total im Widerstand war, dass ich nicht schon früher daran teilnehmen konnte, zeigt sich nun in 2022, dass es genau richtig so war. Etwas, was der Anteil in mir, der immer gerne schnell sein möchte, lernen darf: Manchmal lohnt es sich, auf den richtigen Moment zu warten. Richtig war es insofern, als dass ich total glücklich bin, über die Menschen, mit denen ich diese Praxistage absolvieren durfte. Ich glaube sowieso nicht an Zufälle und weiß, dass es genau so sein sollte. Dass ich immer genau auf die Menschen treffen „soll“, die zu diesem Zeitpunkt richtig für mich sind.

4 Tage Heppenheim – 4 Tage Persönlichkeitsentwicklung

Heppenheim ist nicht weit von meiner Heimatstadt Mainz entfernt. Aber doch gerade so weit, dass es mich entschieden hatte, die 4 Tage dort zu bleiben. Ich hatte mir eine kleine Wohnung in einem ruhigen Nachbarort rausgesucht. Wie sich rausstellte, war es dort so ruhig, dass ich nicht einmal Handyempfang hatte.

Die meiste Zeit verbrachte ich natürlich nicht in meiner Unterkunft, sondern in der Kochschule von Volker Mehl. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin und 2 weiteren Teilnehmerinnen wurden es 4 wundervolle und intensive Tage. Wir kochten uns durch die Doshas, lernten medizinierte Lebensmittel herzustellen, bekamen noch mehr handfestes, theoretisches Wissen vermittelt und hatten auch einfach eine tolle Zeit bei extrem tiefen Gesprächen und leckerem, selbst gekochtem Essen.

Was ich an diesen Tagen mitgenommen habe, war viel mehr als nur abschmecken zu lernen und ayurvedisch zu kochen. Was ich beides auch gelernt habe. Viel mehr war es aber die Erfahrung, mit bis dato, fremden Menschen eine tolle Zeit zu haben und durch unsere Gespräche eine wahre Persönlichkeitsentwicklung zu erleben. Dazu beigetragen hat final auch ganz besonders, dass ich mich für das Übernachten vor Ort statt Pendeln entschieden hatte. Denn so hatte ich am Abend nicht nur Zeit, den Tag zu reflektieren – mir blieb gar nichts anderes übrig.

Eine Erkenntnis, die ich also an diesen Tagen für mich gewonnen habe, war, dass ich öfter mutig sein möchte. Mutig fremden Menschen begegnen (was mich als introvertierte und hochsensible Person tatsächlich Mut kostet) und mutig rausgehen mit meinem Wissen und meinen Themen. Ganz besonders zu letzterem hat mich Volker an diesen Tagen und darüber hinaus immer wieder ermutigt, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Frau und Mann kochen
Konzentriertes Kochen mit meinem Lehrer Volker Mehl – so konzentriert ging es nicht die ganzen Tage zu 😉

Birstein

Nur ein paar Wochen später fuhr ich für die Praxistage meiner Ausbildung zum ayurvedischen Kinder-Gesundheitscoach nach Birstein, an die Rosenberg-Akademie für Ayurveda. Nach der Erfahrung in Heppenheim fuhr ich mit einer ganz anderen Gelassenheit dorthin, als ich es ein paar Wochen vorher getan hätte.

Auch in Birstein blieb ich für die Zeit der Praxistage vor Ort. Dieses Mal allerdings nicht in einer Wohnung und alleine, sondern in einem Zimmer der Akademie. Damit war ich dort mehr unter Leuten und brauchte mich auch nicht selbst zu verpflegen.

Und auch wenn es in diesen Praxistagen ebenfalls um die ayurvedische Küche ging, konnten die Erlebnisse in Birstein im Vergleich zu Heppenheim fast nicht unterschiedlicher sein.

8 Frauen, 1 Mann
Unsere Ausbildungsgruppe samt Ausbilder (in der ersten Reihe)
verschiedene, ayurvedische Speisen auf Tisch
Nur eine kleine Auswahl der köstlichen Gerichte, die wir an den Tagen in Birstein gekocht haben.

In Heppenheim wurden wir als kleines Team in Volkers Kochwerkstatt „handwerklich“ an die Sache herangeführt und viel zu intuitivem Kreieren von Gerichten motiviert. Dagegen waren wir in Birstein eine relativ große Gruppe und in einer professionellen Großküche untergebracht. Auch hier kam die Theorie nicht zu kurz. Doch die Herangehensweise insgesamt war „dogmatischer“, d.h. srenger, sehr nah am Ayurveda und etwas weniger intuitiv. Beides weiß ich sehr zu schätzen. Und zusammen gibt es mir nun eine sehr gute Basis, die ayurvedische Küche in der Praxis familientauglich umzusetzen und weiterzugeben.


Coachings

Zunächst lag der Fokus meiner Arbeit in Coachings stark auf dem Ayurveda. Und auch „nur“ Ayurveda. Schnell habe ich dann festgestellt, dass das Human Design ganz laut ruft und in meine Arbeit integriert werden wollte. Letztendlich wurde es dann das Fokus-Tool, das ich in 2022 genutzt habe.

Dabei durfte ich unheimlich vielen Frauen (und ein paar wenigen Männern 😉 ) in 1:1 Online-Coachings ihr Human Design näherbringen. Sie lernten von mir, was in ihnen steckt – manchmal verborgene Schätze, manchmal genau das, was sie eigentlich sowieso schon gespürt haben, aber nicht greifen konnten. Neben den Coachings für Erwachsene waren auch Kinder Inhalt der Coachings. D.h. nachdem wir in einem ersten Human Design-Reading das Chart der Mutter betrachtet haben, sind wir in einem weiteren Termin auf das Kind eingegangen. In einigen Fällen auch auf mehrere Kinder und / oder in Kombination. So erhielten die Frauen einen neuen Zugang und Einblick in das Wesen ihres Kindes, das z.B. unter Schlafproblemen litt oder Lernschwierigkeiten hatte. Mit dem Wissen aus dem Human Design-Reading hatten die Mütter neue Möglichkeiten an der Hand, ihr Kind zu unterstützen. Neben Familienthemen waren außerdem häufig Businessthemen Schwerpunkt der Coachings. Frauen, die vor einer beruflichen Veränderung standen und / oder sich selbstständig machen wollten, konnte ich in Einzelcoachings oder teilweise auch mehreren Coachings in Folge unterstützen, ihre Stärken zu erkennen und so ihren beruflichen Weg zu finden oder weiterzugehen.

Frau freut sich
Happy-Me nach einem Coaching und dem After-Coaching-Glow im Gesicht

„Sina hat mich mit ihrem Reading/Coaching genau da abgeholt, wo ich gerade stand und mir mit ihrer professionellen und gleichzeitig sehr einfühlsamen und empathischen Art neue Wege aufgezeigt und sehr weiter geholfen. Vielen Dank dafür, Sina. Ich kann Sina und ihr Reading/Coaching jedem empfehlen, der auf der Suche nach neuen Erkenntnissen über sich selbst ist.“

Kundin Angelika

Workshops

Neben den Coachings waren 2 Workshops meine Highlights, bei denen ich meinem Motto „Einfach machen“ folgen konnte.

Workshopanzeige
Der Post zum Workshop auf Instagram & Co.

Die Workshops fanden im Juli und September statt und waren zum Thema „Human Design & Schule“. Dabei vermittelte ich den Teilnehmerinnen Human Design-Wissen, mit dem sie ihre eigenen Kinder oder Kinder, mit denen sie arbeitsbedingt zu tun haben, besser verstehen lernten. In den Workshops ging ich auf das individuelle Lernverhalten der Kinder ein, erklärte die verschiedenen Lerntypen genauso wie allgemeine Wesenszüge.

„Der Workshop war so Klasse. Inzwischen verstehe ich nicht nur Bahnhof, wenn ich mir die Charts von mir und meinen Kindern anschaue.
Ich hatte so einige AHAs. Es wurde sehr viel Wissen sehr gut weitergegeben und vor allem die kleine Gruppe und das Eingehen auf Fragen war toll. Vielen lieben Dank Sina.“

Teilnehmerin Christine

In 2023 möchte ich aus dem Inhalt dieser Workshops einen Selbstlernkurs erstellen. So können noch viel mehr Menschen, die mit Kindern zu tun haben, von dem Wissen profitieren und Kinder besser verstanden und gefördert werden.


Das verrückte C

Covid Schnelltest
Da waren es plötzlich 2…

Wie so viele Familie, „erwischte“ auch uns Corona. Zuerst war unser Sohn dran, dann ich, anschließend mein Mann und unsere Tochter. Durch das Anstecken hintereinander herrschte bei uns 3 Wochen Ausnahmezustand. Mich hatte es nur knapp 2 Wochen nach meiner Auffrischimpfung erwischt und dabei ordentlich „aus den Socken gehauen“, wie ich es noch von keiner Erkrankung kannte. Mit Fieber, Schüttelfrost und allem drum und dran lag ich einige Tage „flach“.

Nur 8 Wochen später traf es uns ein weiteres Mal. Dieses Mal zum Glück mit weitaus weniger Symptomen. Und wieder wurde unsere Flexibilität, was das Betreuen der Kinder in Kombination mit selbstständiger Arbeit angeht, getestet. Insgesamt haben wir diese Krankheits- und Quarantänezeiten als Familie aber sehr gut gewuppt bekommen. Etwas, worauf wir stolz sein können und sind.

Statt Freunden „mussten“ die Stofftiere herhalten. Wir lebten in dieser Zeit flexibles Chaos – drin wie draußen.

Urlaub geht bei uns seit 2022 anders

Mit dem Kauf eines Campers hat sich mein Mann einen Traum erfüllt. Allerdings durfte sich herausstellen, dass auch der Rest der Familie diese Art von Urlaub traumhaft findet.

Zum Test liehen wir uns im Frühjahr einen Camper aus und verbrachten einige Tage im Allgäu. Es war der absolute Härtetest, denn das Wetter war schlecht und das warme Wasser funktionierte nicht. D.h. wir verbrachten mehr Zeit im Camper, als draußen und das ungeduscht. Test bestanden!

4 glückliche Gesichter im Camper

Nachdem dann im Sommer unser eigener Camper zu Hause „eingezogen“ war, folgten weitere kurze und lange Fahrten wie unser Urlaub in der Schweiz und ein Wochenende in den Weinbergen an der Mosel.

Camper auf Campingplatz am Brienzersee
Wir hatten Glück mit einem tollen Campingplatz…
Blick aus Camper auf See
…und wunderschönem Blick auf den Brienzersee

Unser erstes Schulkind

1 Kind mit Schulranzen, 1 Kind ohne
Das stolze Schulkind mit seinem Ranzen

Die größte Veränderung für uns als Familie brachte die Einschulung unseres Sohnes mit sich. Mit dem Wechsel in die Schule ging natürlich auch der Abschied von der Kita einher. Ich erwischte mich mit einem leichten Kloß im Hals bei der wunderschön gestalteten Abschiedsfeier des Kita-Schultütenclubs. Wenn unsere Tochter in 2 Jahren ebenfalls die Kita verlässt, weiß ich jetzt schon, wer Pipi in den Augen haben wird. Mit der Kita unserer Kinder hatten bzw. haben wir großes Glück. Sie ist direkt bei uns in der Straße, die Freunde der Kinder wohnen in unserer unmittelbaren Nähe und die Erzieherinnen sind durchweg sehr sympathisch und machen einen tollen Job.

Kind mit Schultüte
Der Kita-Abschied wurde gebührend gefeiert

Auch wenn uns der Abschied von der Kita nicht leicht gefallen ist, sind wir doch ebenfalls sehr zufrieden mit der Schule. Da wir in einem kleinen Stadtteil von Mainz wohnen, ist auch die Grundschule entsprechend überschaubar, mit nur 2 Klassen je Jahrgang. Eine echte „Dorfschule“, in der sich unser Sohn pudelwohl fühlt und nach nun 4 Monaten absolut „angekommen“ ist. Etwas, was uns Eltern ein gutes Gefühl gibt. Denn vorab hatten wir uns mit diversen Schulformen beschäftigt, die für ihn (und uns) infrage kommen würden. So scheint es die richtige Entscheidung gewesen zu sein, die „normale“ staatliche Schulform zu wählen.

Schultafel zum 1. Schultag
Seit dem 06.09.2022 leben wir einen neuen Rhythmus

Mit dem Schulstart begann für uns als Familie ein neuer Rhythmus im Tagesablauf. Eine große Veränderung fand am Morgen statt. Plötzlich gab es eine feste Aufstehzeit und frühstückende Kinder. Das Frühstück nahmen sie vorher immer mit in die Kita. Auch wenn die kleine Schwester noch knapp 2 Jahre Kita vor sich hat, frühstückt sie inzwischen immer mit dem Bruder mit. Für mich bedeutete der Schulstart auch: „kochen am Morgen“. Da unser Sohn in die Nachmittagsbetreuung geht, bei der es kein Schulessen gibt, nimmt er für die große Mittagspause immer etwas Warmes zu essen mit. In der Regel sind es dann Reste vom Vortag oder eine abgewandelte Form von diesem Gericht. Auch der Nachmittag hat sich verändert. Insbesondere zeitlich. Während ich vorher flexibel war und täglich relativ spontan entscheiden konnte, wann ich die Kinder abhole, klingelt nun die Schulglocke verlässlich zur gleichen Zeit. Somit hieß es für mich eine neue Struktur zu finden, um auch in der reduzierten Zeit meine Arbeit zu erledigen.

Der Vorteil: ich war quasi gezwungen, eine Struktur zu erschaffen, die mir vorher fehlte. Diese lässt mich nun viel fokussierter Arbeiten und meine Zeit besser nutzen. Und gleichzeitig bleibt mir so mehr Zeit am Nachmittag mit den Kindern. Ein Win-Win für alle.


Weiterbildungen, die ich dieses Jahr abgeschlossen habe:

Frau mit Zertifikat
Stolz auf den seltenen Abschluss „Ayurveda Kinder-Gesundheitscoach“

Außerdem habe ich mich zu verschiedenen Human Design Themen wie Human Design für Kinder, Business, Planeten und dem Sterbeprozess weitergebildet. Und wie Heilsteine und ätherische Öle uns unterstützen können, unser Design zu leben.

Auch zu Vastu, der vedischen Architekturlehre, habe ich mich intensiv weitergebildet. Sie hat ihre Ursprünge in den gleichen Schriften, wie der Ayurveda und arbeitet ebenfalls mit der Elementenlehre. Für mich als Architektin macht es meine zukünftigen Coachings somit vollständig, da ich so wirklich auf allen Ebenen bei meinem Coachees ansetzen kann. D.h. ich schaue, wie ich sie ihrer Persönlichkeit entsprechend unterstützen kann, damit sie sowohl auf mentaler, als auch körperlicher Ebene ihrem Naturell entsprechen in ihre Kraft kommen und auch die umgebenden Räume, sie unterstützen können.


Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2022


Meine 3 Instagram-Posts mit der größten Reichweite in 2022:


Mein Jahr in Zahlen

Stand 20.12.2022:

  • 4 Weiterbildungen abgeschlossen und diverse weitere Einzelseminare besucht
  • >40 Coachings gegeben – für Erwachsene, Kinder und Familien
  • 2 Workshops gegeben
  • E-Books geschrieben: 1
  • Architekturprojekte: 2
  • Follower auf Instagram: 578
  • Follower meiner Facebook-Seite: 5
  • Newsletter-Abonnenten: 84
  • Posts auf Instagram: 82
  • Blogartikel: 32
  • Größte Reichweite Instagram: 4.307 erreichte Konten
  • Besucher Webseite: 1.740

Was war 2022 sonst los?

Frau und Mann auf Berg
Mein Mann und ich starteten mit einer kleinen Wanderung am 01.01. ins Jahr, während die Kinder bei Oma und Opa waren.
Kinder im Schnee
Wir hatten (für unsere regionalen Verhältinisse) richtig viel Schnee – so viel, dass man Schlittenfahren und kleine Schneemänner bauen konnte.
2 Frauen
Meine Freundin Heike war zu Besuch und zusammen verbrachten wir einen tollen Abend in Heppenheim bei Volker Mehl, wo wir einen Workshop zum Thema „Ayurvedische Hausapotheke mit heimischen Heilkräutern“ besuchten.
Blumenstrauß
Mein Mann und ich feierten unseren 20. Jahrestag mit Maske unter heimischen Corona-Bedingungen.
Kinderfastnacht
Die Kinder feierten Fastnacht.
Frau auf Laptopbildschirm
Ich gab von Monat zu Monat mehr Online-Coachings – immer mit großer Freude und Dankbarkeit.
Frau mit Landesbauordnung in der Hand
Auch als Architektin war ich tätig. Ehrlicherweise nicht immer voller Freude.
Mann hat Geburtstag und Kind gibt Geschenk
Wir feierten den Geburtstag meines Mannes.
Geschenke im Garten
Pünktlich zu Ostern war unser neu angelegter Garten fertig, sodass der Osterhase dort seine Ostereier verteilen konnte. Und er durfte sich auch selbst über Geschenke von den Kindern freuen.
Frau macht Stockbrot
Wir machten unser eigenes Osterfeuer. Inklusive Stockbrot. Ich hatte bis dahin ganz vergessen, wie meditativ und erdend so ein Feuer sein kann.
Hund mit leuchtendem Halsband im Dunklen
Auch Dank unseres Hundes war ich viel draußen.
Kochtopf auf Herd in Camper
Gekocht wurde viel und überall. Nicht immer mit solch tollem Blick, wie hier beim Campen im Allgäu.
2 Frauen beim Kochen
Dafür aber häufig mit umso tollen Menschen. Wie hier in Heppenheim bei Volker Mehl.
2 Frauen im Gespräch
Ich führte viele tolle und tiefe Gespräche mit wundervollen Menschen. Wie hier mit Anke Pachauer.
3 Frauen
Und traf liebgewonnene Menschen, wie Deepa und Selina endlich offline, die ich vorher nur von Online-Weiterbildungen kannte.
Erdbeerkuchen auf Teller
Neben dem Kochen versuchte ich mich auch im Kreieren von ayurvedischen Backrezepten. Dieser Erdbeerkuchen kam in meiner Familie auf jeden Fall schon mal gut an.
Farbkarte
Ich lernte in einem Farb- und Stilcoaching meinen ganz persönlichen Stiltyp kennen und meine idealen Farben.
Junge vor Kirche
Wir machten einen Ausflug nach Limburg, um unseren Camper abzuholen und einen Abstecher in die Stadt zu machen.
Schmetterling auf Blatt
Auch andere Ausflüge machten wir, wie hier zum Palmengarten nach Frankfurt.
Füße auf Liege
Ich genoss Zeit für mich alleine, wie hier bei Rosenberg Ayurveda in Birstein.
Weinpicknick
Genauso wie die Zeit mit Familie und Freunden, wie hier beim Weinpicknick.
Kind am Wasser wirft Steine
Wir hatten schöne Momente am Wasser…
2 Kinder im Pool
…und im Wasser. Der Sommer meinte es gut mit uns.
2 Nachtlichter auf schwarzem Nachttisch
Einer wurde im Sommer zu heiß: Hasi, die Hasenlaterne. Sie schmorte vor sich hin, während wir im Schwimmbad waren. Zurück zu hause konnten wir nur einen verkokelten Geruch wahrnehmen, ohne den Übeltäter zu finden. Schlussendlich rückte die Feuerwehr an. Wegen Hasi.
Frau und Mann auf Konzert
Mein Mann und ich besuchten das Open-Air Konzert von Angelo Kelly & Family. Ein schöner Abend auf der Mainzer Zitadelle.
Woody Konzert
Mit einer Freundin besuchte ich ebenfalls ein Open-Air Konzert. Dieses Mal von Komedy-Frau Woody.
Route de Crete
Den Sommerurlaub verbrachten wir – 1 Woche zu viert, 1 Woche mit unserem Freund – in Südfrankreich. Es war heiß. Extrem heiß!
Frau lacht, Kinder essen Crèpe
Die Kinder konnten ihr Glück kaum fassen. Mama erlaubte ihnen Crèpe mit Nutella. Und trotzdem hatte ich gut lachen, denn Ihre Erfahrung damit war: „schmeckt zu süß“. Hätten wir das auch erledigt.
Frau und Mann am Meer
Warum wir bei Temperaturen von knapp 40 Grad schwarz tragen, weiß ich auch nicht wirklich.
Kinder kuscheln mit Hund
Selbst abends war es noch warm. Eigentlich zu warm, um noch zu kuscheln.
Gewürze in Regal
Neben Erinnerungen nehme ich aus diesem Urlaub wieder einige Gewürze mit nach Hause.
Frau mit kurzen Haaren im Auto
Im Sommer mussten die Haare ab! Ein befreiendes Gefühl direkt nach dem Friseurbesuch, das festgehalten werden musste.
3 Frauen in einem Café
Meine Freundin Chantal kam aus der Schweiz zu Besuch. Ich überraschte sie mit einem Treffen in Mainz mit Stephanie. Wir 3 kennen uns aus einem Onlinecoachingprogramm. Stephanie war Coach, Chantal und ich Teilnehmerinnen. Ayurveda verbindet!
Einschulungsfeier
Wir feierten Einschulung…
Erntedank Gottesdienst
…und Erntedank.
Fussballkuchen
Im Herbst feierten wir außerdem Geburtstage. Zuerst den 7. unseres Sohnes.
Einhornluftballon
Und 2 Wochen später den 5. Geburtstag unserer Tochter.
Grabschmuck
Freud und Leid liegen im Herbst für mich dicht bei einander. Kurz nach den Geburtstagen der Kinder ist der Todestag meiner Mama. Dieses Jahr war es schon der 4.
Kind und Hund spielen Twister
In diesem Jahr wurden unser Sohn und unser Hund Otto ein echtes Team und echte Spielkameraden. Otto wurde mit Leckerlies „erzogen“ und war damit auch häufig an Kimis Seite.
Junge an Klavier, Mädchen spielt Flöte
Seit Sommer gehen beide Kinder nicht mehr zum Musikgarten. Unsere Tochter geht seit Spätsommer zum Blockflötenunterricht und unser Sohn übt für sich alleine am Klavier zu Hause. Er äußert immer häufiger den Wunsch, auch Blockflöte oder Klavier von einem Lehrer zu lernen.
Seit Oktober bin ich Kinderyogalehrerin. Schon die Ausbildung machte total viel Spaß.
Decke mit Yogautensilien
Und seit Dezember unterrichte ich für 2 Altersgruppen Kinderyoga im Evangelischen Gemeindehaus unseres Wohnortes.
Illusionenbild
Wir besuchten eine Illusionen-Ausstellung.
Illusionenbild
Kannst du mich im Illusionenbild erkennen?
Mit Freunden verbrachten wir ein Wochenende an der Mosel und besuchten dort verschiedene Weihnachtsmärkte. U.a. einen Weihnachtsmarkt im Weinkeller.
Orangen, Zimtstangen, Sternanis
Im Dezember machten wir mit beim lebendigen Adventskalender in unserem Wohnort. Es gab ayurvedischen Glühwein und Gewürz-Gemüsekuchen für die tapferen Besucher, denn es regnete an dem Abend.
Weihnachten verbrachten wir dieses Jahr…halb im Schnee und halb im Grünen. Zusammen mit meinen Schwiegereltern waren wir im Allgäu und fanden ein paar Kilometer weiter in Österreich doch noch eine präparierte Piste.
Kinder vor Skifahren
Die Kinder standen in diesem Urlaub zum ersten Mal so richtig auf Skiern. Nach ein paar Tagen Skischule kamen sie schon richtig gut den Hang herunter.
Mutter und Kind krank
Die Skifahrfreude hielt nur kurz an. Dann haute ein Virus meine Tochter und mich um, sodass wir den halben Urlaub im Bett verbrachten.
Wunderkerze in der Hand
Tschüss 2022. Ich freue mich auf 2023!

Was wartet 2023 auf mich?

  • Überarbeitung meiner Homepage, insbesondere meiner Angebote inkl. Kalenderfunktion
  • Kinderyogakurse geben
  • 1:1 Coachings geben
  • Workshops geben
  • mind. 1 Online-Kurs durchführen
  • Einladungen zu Podcast-Interviews
  • Weiterbildung zur Inneren-Kind-Mentorin
  • Mein E-Book verkaufen
  • Reisen – lang und kurz mit unserem Camper
  • Familienzeit – bewusst im Hier & Jetzt
  • gut für meine Gesundheit sorgen durch Balance und regelmäßige Ruhe / Auszeit
  • Wochenstruktur, um Ruhe in meine Selbstständigkeit zu bringen
  • Tagesstruktur – zurück zu einer Morgen- und Abendroutine an 4/7 Tagen in der Woche
  • Ordnung schaffen, insbesondere indem ich Stück für Stück unser Haus aufräume und ausmiste
  • Dinge abschließen – die jeweilige Tagesaufgabe innerhalb meines Arbeitsflows, aktuelle Architekturprojekte und Bücher lesen, die ich angefangen habe
  • Mein Motto für 2023 ist: Keep it simple – just do it

Ich freue mich auf ein neues Jahr, neue Erfahrungen und Erlebnisse!

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Persönliches

Mein 12 von 12 im November: zwischen Family & Business

Es ist wieder der 12. des Monats und ich nehme dich – im Rahmen des Blogformats 12von12 – mit durch meinen Tag. Ein ziemlich gewöhnlicher Samstag zwischen Familientisch, Schreibtisch, Supermarkt sowie Zeit für mich und Zeit mit meinen Lieben.

Yogamatte, Kerze und Diffusor auf Boden

Mein Tag startet mit einer Runde auf der Yogamatte. Seit der Zeitumstellung gelingt es mir wieder besser, vor den Kids aufzustehen. Die Zeit nur für mich mit Meditation und Yoga genieße ich. Sie ist meine Energietankstelle für den Tag.

Frau liegt auf Boden neben Hund

Glücklich. Unser Hund Otto auch. Heute habe ich bisher mehr herabschauende Hunde gemacht, als er. 😉

Dankbarkeitstagebuch

Zwischen Yoga, Bad und Frühstück nehme ich mir noch ein paar Minuten für mein Dankbarkeitstagebuch.

Frau mit Tasse

Heißes Wasser am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!? Auf jeden Fall trägt es zur Reinigung des Körpers bei und stärkt das Immunsystem. Für mich gehört es zu meinem Morgenprogramm, wie Zähneputzen.

Frühstück

#Porridgelover: Warmes Frühstock war eines der großen „Gamechanger“, als ich den Ayurveda kennengelernt habe und zuvor immer Verdauungsbeschwerden hatte. Seitdem vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht mein geliebtes Porridge esse. Der Rest meiner Familie steht dagegen am Wochenende mehr auf Brötchen.

Frau am Schreibtisch mit PC

Während mein Mann die Kinder zum Schwimmkurs bringt, gehe ich an den Schreibtisch und widme mich meiner Abschlussarbeit in der Ausbildung zum Ayurveda-Lifestyle-Coach. Meine Arbeit umfasst ein E-Book zu ganzheitlich gesundem Kinderschlaf. Das E-Book ist voraussichtlich ab Dezember erhältlich. Alle Infos erhältst du als Erste, wenn du meinen Newsletter abonniert hast. Melde dich dazu hier an:

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Tasse

Zwischendurch gebe ich noch meine Rückmeldung zu einem Flyereintrag ab. In unserem Ort gibt es, wie in jedem Jahr, einen lebendigen Adventskalender. Jeden Tag im Advent findet woanders ein gemütliches Zusammenkommen oder eine kleine Aktion statt. Dieses Jahr bin ich am 05.12. mit ayurvedischem Punsch und kleinen Leckereien dabei.

Pfanne

Mittagessen gibt es auch. Allerdings ist der Hunger zu groß, um daran zu denken, ein Foto zu machen. Es gibt Reste von Linsenbraten mit Nudeln.

Einkaufswagen

Der Wocheneinkauf steht noch an. Danach freue ich mich auf eine Gassirunde mit unserem Hund und um dabei mit einer lieben Freundin am Telefon zu quatschen.

Feuerschale

Am Abend sind wir bei Freunden zu einer Geburtstagsfeier. Ein schöner Abend mit lieben Menschen, Punsch / Glühwein, Grill und Feuerschale.

Kinderbuch Kinderzimmer

Zurück zu Hause geht es für die Kinder direkt in Richtung Bett. Da unser Sohn seit Tagen darauf wartet, dass sein erster Wackelzahn rausfällt, hat er die passende Geschichte zum Vorlesen ausgesucht.

Buch auf Nachttisch

Kurz darauf geht es für uns Große auch ins Bett. Mit meiner aktuellen Bettlektüre "Überraschung im Café am Rande der Welt". Falls du die Reihe von John Strelecky noch nicht kennst: meine klare Empfehlung hast du!

Das war mein 12 von 12 im November.

Wenn du Lust hast, regelmäßige Einblicke, Tipps und Inspirationen für ein gesundes & entspanntes Leben zu bekommen, dann melde dich gerne für meinen Newsletter an.

BETTER YOU THAN PERFECT.
Mach es dir leicht, nicht perfekt.

Alles Liebe, Sina

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Ayurveda Human Design Persönliches

Mein Weg von der Trauer zur Dankbarkeit

Als meine Mutter im November 2018 starb, brach eine Welt für mich zusammen. Genau genommen war diese Welt schon 2 Jahre vorher ziemlich stark am Bröckeln, als sie ihre Krebsdiagnose erhielt. Was mir geholfen hat, meine Trauer in Dankbarkeit zu wandeln und wie ich die Phasen der Trauerverarbeitung erlebt habe und mich dann selbst fand, erfährst du in diesem sehr persönlichen Artikel.

Hinweis: Dieser Artikel stellt selbstverständlich kein Heilversprechen und keine Garantie für Verbesserung im Trauerprozess dar. Es handelt sich dabei lediglich um meinen persönlichen Weg, der für mich funktioniert hat.

Beginn der Trauer – weit entfernt von Dankbarkeit

Als meine Mutter im April 2016 die Diagnose Krebs erhielt, machte es mich unendlich traurig und wütend zugleich. Eine Frage, die ich mir auch noch einige Zeit nach ihrem Tod stellte, war immer wieder: Warum ausgerechnet jetzt, wo alles gut ist? Heute weiß ich, dass die Frage „Warum“ nicht zielführend ist.

Der Grund, warum ich mir diese Frage stellte, war, weil meine Eltern die meiste Zeit meines bisherigen Lebens (aktuell bin ich 39 Jahre alt) Alkoholiker waren. Doch vor einigen Jahren kam der Wendepunkt, der sie trocken werden ließ. Für mich waren diese Jahre, seitdem sie dem Alkohol entsagten, wie ein anderes Leben. Meine Mutter war meine engste Bezugsperson und wurde zu meiner besten Freundin. Sie war insbesondere in der Zeit meiner ersten Schwangerschaft und nachdem unser Sohn geboren war, eine unfassbare Stütze und Hilfe. Doch dann kam der Krebs.

Die 4 Phasen der Trauer

In der Trauerbewältigung gibt es verschiedene Modelle, die den psychischen Prozess von Trauer in sog. Trauerphasen beschreiben. Das wohl bekannteste stammt von Verena Kast und teilt sich in 4 Phasen ein:

  • 1. Verleugnung
  • 2. Aufbrechende Emotionen
  • 3. Neuorientierung
  • 4. Akzeptanz

Phase 1 der Trauerbewältigung

Weg mit 4 Schritten

Was in Phase 1 im Vordergrund steht, ist das Ausblenden der Realität. Diese Phase hat sich bei mir rückblickend bereits zu dem Zeitpunkt eingestellt, als klar war, dass meine Mutter nicht mehr heilbar sein würde und es nur eine Frage der Zeit und Qualität sei, die sie noch zu leben hatte. Dies war die Zeit, in der ich innerlich bereits im Abschieds- und Trauerprozess war, jedoch äußerlich in erster Linie funktionierte. Für unsere Kinder (unsere Tochter war zwischenzeitig auch geboren) und meine Mutter. Zu vielen Arztterminen begleitete ich sie, traf Entscheidungen mit ihr und später auch für sie.

Von der Verleugnung zu den Emotionen

Weg mit 4 Schritten

Auch wenn das Funktionieren noch einige Zeit über den Tod meiner Mutter hinaus ablief, kam ich dann recht schnell und intensiv in die Phase der aufbrechenden Emotionen. Inzwischen weiß ich, dass Menschen mit einem definierten Emotionalzentrum in ihrem Human Design Chart, wie ich, dafür da sind, starke, wellenartige Emotionen zu durchleben. Und mit diesen Emo-Wellen riss ich mich über Monate immer wieder tief in die Trauer hinein. Zu diesem Zeitpunkt, als ich z.B. auch noch kein Wissen über Human Design hatte, war diese Phase extrem anstrengend. Denn auf der einen Seite wollten diese starken Gefühle in mir gelebt werden und auf der anderen Seite hatte ich gelernt, dass starke Gefühle anstrengend für andere Menschen sind. Rückblickend bin ich froh, diesen Punkt mit der Erkenntnis aus dem Human Design heilen zu können und mir selbst die Erlaubnis zu geben für alle Gefühle, die in mir sind und rauswollen.

Neuorientierung – ein Wandel um 180°

Weg mit 4 Schritten

Die dritte Phase der Trauer beschreibt Verena Kast mit „Neuorientierung“ und meint damit, dass Trauernde nun zwar wieder in einen Alltag zurückfinden, doch immer wieder Erinnerungen aufrechterhalten, um sich mit dem Verstorbenen zu verbinden.

Auch ich habe natürlich diese Trauerphase durchlebt. Es war die Zeit, in der ich mich manchmal erwischte, dass ich von Kopf bis Fuß Kleidung meiner Mutter trug. Oder mich bei Entscheidungen fragte, was meine Mutter mir wohl raten würde. Es war weiterhin eine Art „Festhalten“. Mein inneres System war es mein bisheriges Leben lang gewohnt, mich anzupassen und lenken zu lassen. Auch wenn mir die Meinung meiner Mutter oft nicht passte, sie äußerte sie und ich hatte einen Ankerpunkt, um den ich mich bewegen konnte. Ich hatte einen Standpunkt, gegen den ich entweder rebellieren oder ihn annehmen konnte. Daran war ich gewöhnt. Und genau das wollte ich aufrechterhalten. Es war meine Komfortzone geworden und hatte mir Sicherheit gegeben. Stück für Stück durfte ich in dieser Phase also lernen, in mir selbst Sicherheit zu finden.

Gleichzeitig habe ich diese Trauerphase als meine tatsächliche Neuorientierung erlebt. Persönlichkeitsentwicklung, Ayurveda, Human Design usw. kamen in mein Leben und ich hatte plötzlich die Möglichkeit, eine neue Perspektive auf mich einzunehmen. Und eine Weise, aus meinem alten System auszubrechen. Auch mithilfe einer tollen Heilpraktikerin für Psychotherapie ging ich meinen Weg, der mir schlussendlich nicht nur persönliche Veränderung, sondern auch eine neue berufliche Vision ermöglicht hat. Gleichzeitig half mir alles, was ich für mich kennenlernen durfte, auch die Zusammenhänge zu meinen Eltern zu verstehen und anzunehmen. Auch das half mir, um Schritt für Schritt zum Loslassen zu kommen.

Akzeptanz

Weg mit 4 Schritten

Inzwischen bin ich in der vierten und damit letzten Phase der Trauer angekommen. Der Akzeptanz dessen, was ist. Dass mit dem Moment, als meine Mutter ging, zunächst natürlich ein riesiges Loch in meinem Leben entstanden war. Aber auch ein Loch, das ich mit der Zeit mit mir und für mich selbst füllen durfte. Mit Erkenntnissen über mich, meine körperlichen und mental-emotionalen Bedürfnisse, aber auch einem Stück weit über meinen Seelenplan. Erkenntnisse, die ich sonst sicherlich so nie gewonnen hätte. Weil ich einen solchen intensiven Weg der Persönlichkeitsentwicklung nicht gegangen wäre, wenn ich nicht an diesem Punkt gewesen wäre.

„Wer loslässt, hat beide Hände frei.“

Unbekannt

Wichtig ist mir an dieser Stelle zu sagen, dass die Trauer niemals endet oder gar enden muss. Doch mit dieser 4. Phase des Trauerprozesses ist der Punkt erreicht, an dem man Frieden findet mit dem, was ist und gleichzeitig das Leben neu gestaltet ohne den Verstorbenen. Und genau so empfinde ich diese Phase und bin sehr dankbar für dieses Gefühl.

Dankbarkeit: Wie meine Trauer sich heute anfühlt

In diesem November 2022 jährt sich der Todestag meiner Mutter zum vierten Mal. Und inzwischen fühlt sich die Trauer für mich ganz anders an. An Gewicht gemessen, war die Trauer in den ersten Monaten oder dem gesamten ersten Jahr unfassbar schwer, bis kaum zu er-tragen. Heute ist sie leichter er-tragbar. Sie ist da und darf da sein. Denn heute ist es „nur“ die Trauer. Vorher waren viele „Altlasten“ und Traumata, die mir größtenteils unbewusst waren, mit dabei. Sie liefen innerlich mit unter dem Deckmantel der Trauer und ploppten erst ab dem Moment auf, als ich anfing mich mit mir und meiner Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen.

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“

Sören Kierkegaard

Heute bin ich glücklich und dankbar für die Zeit, die ich mit meiner Mutter hatte. Auch für die Stunden, die ich sie während ihrer Krankheit begleiten durfte. Ich bin aber auch dankbar für das, was jetzt ist. Und das wesentlich mehr, als traurig zu sein wegen dem, was nicht mehr ist. Auch wenn es Momente dazwischen gibt, die anders aussehen und dazu gehören. Durch den Verlust meiner Mutter und dem anschließenden Prozess, habe ich gelernt, dass alles im Leben einen Sinn hat, dass alles ein Geschenk ist. Auch wenn diese Geschenke im ersten Moment sowas von hässlich verpackt sind, dass keiner sie freiwillig haben will.

Wofür ich nach dem Tod meiner Mutter heute dankbar bin:

  • Dass ich gelernt habe, meine Gefühle anzunehmen und damit auch für die Gefühle meiner Mitmenschen (insbesondere unserer Kinder) empathisch bin.
  • Dass ich auf die tollen Tools des Ayurveda gestoßen bin, mich selbst und meinen Körper zu verstehen gelernt habe.
  • Dass mir Human Design ein neues Bewusstsein über mich, meine Bedürfnisse, Potenziale und Stärken ermöglicht hat aber auch insbesondere gleichermaßen über meine Lieben.
  • Dass durch meine innere Arbeit und das Wissen bzgl. Ernährung aus dem Ayurveda und Human Design meine Verdauungsbeschwerden nahezu weg sind und ich so z.B. meine Fruchtzuckerunverträglichkeit geheilt habe.
  • Dass Gesundheit zu einem meiner wichtigsten Werte geworden ist, weil ich gesehen habe, wozu ein ungesunder Lebensstil führen kann.
  • Für alles, was auf dem Weg der Trauerverarbeitung und Persönlichkeitsentwicklung in mein Leben gekommen ist und worüber ich lernen durfte: Ayurveda, Human Design, Kinderyoga, Vastu,… Und überhaupt die Erkenntnis WIE gerne ich lerne.
  • Für all die tollen Menschen, die in mein Leben gekommen sind, z.B. durch die Kurse und Weiterbildungen, aber auch offline vor Ort. Menschen, von denen mich weiterhin viele begleiten und wichtig für mich geworden sind.
  • Für meinen neuen, eigenen Blick auf das Leben und wie ich es mit meiner Familie leben möchte.
  • Für die Unterstützung von meinem Mann und seiner Familie, deren Geschenk ich seitdem viel klarer und dankbarer wahrnehme.
  • Für den Mut, den ich entwickelt habe, immer wieder einfach zu machen und auf mein Bauchgefühl zu hören.
  • Für all die tollen Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte und noch begleiten darf auf dem eigenen Weg zu ganzheitlicher Gesundheit.
  • Für dich und jeden, der hier liest.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, bis hierhin zu lesen! Vielleicht möchtest du dir nun auch 3 Dinge notieren, für die du heute dankbar bist?

Wenn du deinen ganz eigenen, individuellen Weg zu dir gehen möchtest und dir dabei Unterstützung suchst, dann schreib mir gerne an hallo@sinakunz.com oder schau dich gerne bei meinen Angeboten um.

Angebotstitel Human Design

Einen tollen Einstieg bietet dir ein Human Design Reading. Es zeigt dir deine individuellen Stärken, Potenziale und Bedürfnisse auf körperlicher, als auch mentaler Seite, um ein ganzheitlich gesundes Leben zu führen, das dir und deinem Kern entspricht.

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Persönliches

Mein 12 von 12 im Oktober: zwischen Coaching und kranken Kindern

Es ist wieder der 12. des Monats und ich nehme dich – im Rahmen des Blogformats 12von12 – mit durch meinen Tag. Unsere Kinder sind heute mit Erkältung zu Hause. Solche Tage bringen bei uns, wie wohl in den meisten Familien, das eingespielte System durcheinander. Wir lösen die Situation heute, indem mein Mann den Vormittag mit den Kids übernimmt und ich den Nachmittag. So sehr es uns manchmal an unsere Grenzen bringt, Selbstständigkeit und Kinder zu vereinbaren, umso einfacher ist es dann in solchen Situationen. Und ich bin dankbar für meinen Mann, dass wir das auch heute gemeinsam lösen.

Frau sitzt auf Boden mit Kerze
Der Tag heute startet langsamer als sonst, wenn die Kinder morgens pünktlich für Schule und Kita fertiggemacht werden. Ich nutze das für eine kleine Meditation nach dem Yoga.
Hund in Hundekörpchen
Meine Begleitung am Morgen, wenn ich Yoga o.ä. mache: unser Hund Otto. Ich weiß nicht, wer von uns beiden die entspannte Atmosphäre lieber mag. 😉
Frau im Bad
Nach dem Yoga ist vor dem Duschen. Vorher putze ich mir immer die Zähne, um dann während dem Duschen mein Mundziehöl zu „kauen“. Das ist auch die Erklärung, warum ich auf diesem Foto den Mund so zusammenkneife. Und es ist ein Teil meiner ayurvedischen Morgenroutine, um den Reinigungsprozess des Körpers zu unterstützen.
Kinder machen Yoga
Die Kinder haben sich gewünscht, mal wieder online Kinderyoga machen zu dürfen und haben sich eine kurze Einheit zum Thema „Halloween“ ausgesucht. Ich freue mich über ihre Yoga-Ambitionen, aber noch viel mehr, dass der Große offensichtlich wieder einigermaßen fit ist.
3 Schüsseln mit verschiedenem Frühstück
Frühstück für uns 3 und jede/r nach seinem/ihrem Geschmack. Für die Kleine muss es immer etwas Biss haben, deshalb bekommt sie Crunsh-Müsli mit warmer Milch. Der Große und ich mögen unser Porridge am Morgen. Für ihn: Schoko-Bananen-Porridge, für mich mit Apfel und Pflaumen.
ein Hopptimist mit Teezettel
Es lohnt sich immer optimistisch und positiv durch den Tag und das Leben zu gehen. Da sind sich heute der Teezettel und mein (H)Optimist einig. Die grüne Wackelfigur habe ich von Freunden zum Geburtstag bekommen und macht mir hüpfend gute Laune.
Affirmationskarten
Während mein Mann die Kinder betreut, gebe ich ein Coaching. Meine heutige Klientin darf ich aktuell mit Human Design auf ihrem Weg zur beruflichen Neuausrichtung begleiten. Zum Abschluss des heutigen Coachings hat sie sich eine Affirmationskarte ausgesucht, die sie bis zu unserem nächsten Termin begleiten darf. Es wurde die Linke.
Frau freut sich
So sieht eine dankbare und erfüllte Sina aus. Gerötet von der Energie und dem Reden während des Coachings. Eine witzige Parallele zu diesem Tag und 12von12 übrigens: meine heutige Klientin wurde genau durch das Blogformat auf mich und meine Arbeit aufmerksam.
Kind macht Hausaufgaben
Nach dem Human Design Coaching schlüpfe ich wieder in die Mama-Rolle und löse meinen Mann ab. Unser Sohn hat von seinem Freund die Hausaufgaben mitgebracht bekommen. Die kleine Schwester freut sich, dass sie dem großen Bruder dabei zuschauen kann und mitlernen darf.
Regal mit Figur Grüne Tara
Während die Kinder Hausaufgaben machen und spielen, nutze ich die Zeit um unseren Eingangsbereich energetisch zu optimieren. Nach Vastu ist die Ecke dieses Bereichs dem Element Feuer zuzuordnen, was hier bisher zu kurz kam. Ich optimiere ihn im ersten Schritt, indem ich hier die weiblichen Aspekte betone. Die Buddhafigur der grünen Tara unterstützt das und bringt damit nicht nur mehr vom Element Feuer in unser Haus, sondern stärkt auch das Thema „Weiblichkeit“.
2 Kinder pflücken Äpfel
Wir brauchen Obstnachschub und die Kinder müssen an die frische Luft. Also verbinden wir beides mit einem kurzen Abstecher zum Apfelhof in der Nachbarschaft und pflücken unsere Äpfel selbst.
Hand hält Buch in der Hand
Leider hat sich am Abend gezeigt, dass die Kids doch noch nicht 100% fit sind. Der Große hatte wieder erhöhte Temperatur. Damit bleiben auch morgen beide zu Hause. Und ich gehe mit meiner aktuellen Lektüre, die ich übrigens sehr empfehlen kann, ins Bett.

Das war mein 12 von 12 im Oktober 2022.

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Human Design Persönliches

Manifestierender Generator – mein Typ im Human Design

In diesem Artikel stelle ich dir den Human Design Typ vor, dem ich entspreche: den Manifestierenden Generator, kurz MG genannt. Du bekommst einen Einblick in meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Human Design Typ. Und du erfährst, was das Wissen über ihn bei mir im Leben verändert hat.

Manifestierender Generator – einer von 5 im Human Design

Im Human Design System gibt es 5 verschiedene Typen: Manifestor, Projektor, Generator, Manifestierender Generator und Reflektor. Manche sprechen auch von 4 Typen, wonach der Manifestierende Generator „nur“ ein Untertyp des Generators ist. Doch ich sehe hier große Unterschiede. Und bin froh, dass auch meine Human Design Ausbilderinnen immer von 5 Typen gesprochen haben. Ob eigener Typ oder Untertyp, wichtig zu wissen ist, dass der Generator (ca. 37%) und MG (ca. 33%) zusammen rund 70% der Menschen ausmacht. Eine starke Energie, die es den anderen Typen nicht immer leicht macht.

Die Gemeinsamkeit, der beiden Typen ist, dass beide in dem Chart das Sakralzentrums aktiviert haben. Das macht sie zu sogenannten Energietypen. Das Sakalzentrum ist ein starker innerer Motor, der viel Kraft gibt – physisch und/oder kreativ. Eine Kraft, die verbraucht werden will und diese Menschen somit zu sehr aktiven Persönlichkeiten machen kann. Im Chart kannst du den Manifestierenden Generator im Vergleich zum Generator daran erkennen, dass das Kehlzentrum aktiviert ist. Und dieses ist direkt oder indirekt mit mindestens einem der 4 Motorzentren verbunden. Motorzentren sind: Wurzel-, Sakral-, Emotional- (Solarplexus) und Herzzentrum (Egozentrum).

Human Design Chart Manifestierender Generator
Ein Chart von einem Manifestierenden Generator

Manifestierende Generatoren reagieren aufs Leben

Im Human Design hat jeder Typ eine andere Strategie, mit der er durchs Leben gehen sollte und mit diesem interagieren kann, um in den eigenen Flow zu kommen. Bei Manifestierenden Generatoren ist es das Reagieren und aufs Leben antworten. Dabei verlangt das Leben vom Manifestierenden Generator oft mehr Geduld, als ihm lieb ist. Manifestierende Generatoren sind tendenziell sehr schnell und neigen aufgrund ihres Manifestor-Anteils gerne mal dazu, Dinge oder Projekte initiieren zu wollen. Doch dafür ist dieser Human Design Typ nicht da. Er darf lernen, dass das Leben in der Regel die Themen bereitstellt, wenn sie an der (richtigen) Zeit sind. MGs wird empfohlen, zunächst zu einer inneren Klarheit zu finden, ob auf Impulse reagiert und somit auf das Leben geantwortet werden soll. Oder auch nicht. Diese innere Klarheit findet man, wenn man auf die eigene Autorität hört. Im Fall des Manifestierenden Generator ist das entweder das Bauchgefühl oder das Abwarten der emotionalen Welle.

Folgt ein Manifestierender Generator nicht seiner Strategie, so kann sich in ihm sehr schnell Frustration breitmachen.

Wie fühlt es sich an, ein Manifestierender Generator zu sein?

Für mich hat sich jede Beschreibung, die ich zu Anfang meiner persönlichen Human Design Reise gelesen habe, sehr stimmig angefühlt. Fast wie eine Art Befreiung. Ein Gefühl von „Oh ja endlich sagt es mir jemand. Genau so bin ich.“. Übrigens ein Satz, den ich so gut wie in jedem Reading von meinen Kund:innen höre. Es ist eine Art „Erlaubnis“ genau so sein zu dürfen, wie es sich oft schon vorher angefühlt hat. Es gibt die Möglichkeit, sich freimachen zu können von Erwartungen anderer, anders zu sein und sich nicht anpassen zu müssen.

Als MG habe ich häufig das Gefühl, schneller zu sein, als andere. Bzw. sind mir manche Menschen schlichtweg zu langsam. Das führt dazu, dass ich über kurz oder lang ungeduldig werde. Dann treibe ich mein Umfeld an oder nehme die Dinge einfach selbst in die Hand. Eine MG-typische Eigenschaft ist es, dadurch, dass wir sehr schnell sind, auch Schritte zu überspringen. Es kann dann passieren, dass ich zwar einen vermeidlich kürzeren Weg nehme. Aber letztendlich hole ich doch oft die übersprungenen Schritte später nach. Dennoch empfinde ich diesen Weg meistens als den für mich passenden. Auch wenn es für andere Menschen (Typen?) vielleicht keinen Sinn ergibt und als Umweg erscheint.

Abgesehen von der Geschwindigkeit beobachte ich bei mir häufig, dass ich gerne Sachen anteste. Während mein Mann als Generator die Dinge, die er sich vornimmt, durchzieht, ist es für mich wichtig, erst einmal vorzufühlen. Und mich ggf. auch umzuentscheiden. Etwas, was ich mir viel öfter erlaube, seit ich mein Human Design kenne.

Was meine wichtigste Erkenntnis als Manifestierender Generator war

Mir gibt es, wie allen MGs und Generatoren Kraft, meiner Freude zu folgen. Dabei habe ich gelernt, mein sakrales Feuer zu beobachten. Ich empfinde dieses Feuer wie einen Energietank. In dem Moment, in dem ich meiner Freude folge, brennt das Feuer und der Energietank füllt sich. Sobald ich nicht mehr meiner Freude folge, kann ich inzwischen beobachten, wie meine innere Flamme niedriger wird. Das ist z.B. dann der Fall, wenn ich etwas tue, um jemanden einen Gefallen zu tun, aber eigentlich keine Lust darauf habe. Dann sinkt der Pegel meines Energietanks. Wichtig war für mich in diesem Zusammenhang die Erkenntnis, wo mein Mindestpegelstand ist. Also die Grenze, die ich nicht unterschreiten darf. Damit mein Feuer nicht ausbrennt und die Energie verpufft. Bzw. dass ich meine Energie nicht mehr so oft in die Dinge stecke, die mich mehr Energie kosten, als mir welche zu geben. Es war tatsächlich DIE wichtigste Erkenntnis für mich. Früher habe ich dagegen sehr häufig aus dem Verstand heraus gehandelt, mich beeinflussen lassen, um am Ende körperlich wie mental ausgebrannt zu sein.

Wie hat sich mein Alltag geändert, seit ich weiß, dass ich ein Manifestierender Generator im Human Design bin?

Mein Alltag hat sich nicht signifikant verändert, jedoch das Gefühl dazu. Während ich mich früher oft verurteilt habe, dass ich Dinge anders mache, wie z.B. an einer Sache nicht dranzubleiben und abzuschließen, sondern gerne zwischen Verschiedenen zu springen. Nachdem ich mein eigenes Human Design Reading hatte, habe ich mich im Alltag beobachtet. Dabei habe ich festgestellt, dass es für mich wichtig ist, mehrere Projekte gleichzeitig am Laufen zu haben. Mir war auf eine Art schon immer bewusst, dass ich vielseitig interessiert bin, eine sogenannte Scannerpersönlichkeit (ein Buchtipp falls dich das Thema der Scannerpersönlichkeiten interessiert). Doch seit ich weiß, dass ich ein Manifestierender Generator bin, verurteile ich mich nicht dafür, sondern lebe diese Vielseitigkeit. Sie ist es, die mir am Abend das Gefühl gibt, einen erfüllten Tag gehabt zu haben. Wenn ich verschiedene Themen und Projekten verfolgen konnte. Ein Grund übrigens, warum ich aktuell sowohl als Architektin, als auch Gesundheitscoach beruflich tätig bin.

Kennst du deinen Human Design Typ schon?

Welches dein Human Design Typ ist und was dich als solcher auszeichnet, erfährst du in meinen Readings.

Mehr zum Ablauf eines Human Design Readings und warum ich es Coaching nenne, erfährst du in diesem Artikel.

Solltest du noch nicht wissen, welcher Human Design Typ du bist, dann benötigst du dafür nur deine Geburtsdaten (Datum, Uhrzeit und Geburtsort). Diese kannst du in diversen kostenlosen Chartrechnern eingeben und erhältst u.a. die Angabe über deinen Human Design Typ.

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Persönliches

Mein 12 von 12 im August: Ein Ferientag zu Hause

Es ist wieder der 12. des Monats und ich nehme dich – im Rahmen des Blogformats 12von12 – mit durch meinen Tag. Die Kinder haben diese Woche noch Ferien und sind heute Mittag mal getrennt unterwegs.

Guten Morgen! Wir starten gemütlich (und ungeschminkt) in den Tag. Während die Kinder noch ein bisschen vor dem Frühstück spielen, sitze ich auf dem Boden und bereite einen Post auf Instagram vor, den ich auch direkt poste: Mein Rezept für ein ayurvedisches Sommergetränk. Warum ich dafür auf dem Boden sitze, weiß ich nicht. Ich mag es einfach gerne.
Auf dem Weg ins Wohnzimmer schlage ich das heutige Flow-Kalenderblatt um. Der Spruch des Tages gefällt mir und erinnert mich an ein Buch, das ich vor einiger Zeit gelesen habe: „Die Stein Strategie – von der Kunst nicht zu handeln“ Böse Zungen behaupten, dass Angela Merkel nach diesem Prinzip in ihrer Amtszeit gearbeitet hat.
Zeit für Frühstück. Die Kinder wünschen sich heute warmes Sandwich. Ihr Wunsch sei mir (heute mal 😉 ) Befehl.
Für mich gibt es wie fast jeden Morgen mein geliebtes Porridge. Heute passend zum Sommer mit Aprikose und Kokos. Und eine Tasse Kaffee mit leckeren Gewürzen. Sohnemann möchte aber vorher noch dringend sein LEGO-Gefährt fertig bauen.
Einer ist noch müde. Unser Hund Otto. Genau genommen ist er eigentlich IMMER müde. Er ist aber auch mit 11 Jahren schon ein alter Herr. Da „darf“ man das.
Der Bruder wurde inzwischen von der Oma abgeholt und fährt mit ihr zu Papa in die Firma. Die zwei Männer sind heute Mittag auf besonderer Mission unterwegs: sie holen die Papiere für unseren Camper ab. Wir Mädels nutzen die Zeit zum Basteln.
Stolz wie Oskar und das zu Recht, wie ich finde. Sie hat sich die Bastelanleitung für einen Origami-Pikatchu im Urlaub gekauft. Zusammen haben wir es flott hinbekommen und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Nach dem Basteln machen wir uns auf den Weg zum Haus von Freunden, die eine Straße weiter wohnen. Wir versorgen diese Woche die Katzen ihnen, weil sie im Urlaub sind.
Sie gibt alles. Aber der Kater möchte heute nicht so richtig spielen. Wahrscheinlich ist es ihm zu warm, bei den warmen Sommertemperaturen.
Während unsere Tochter nun bei ihrer Freundin auf dem Kindergeburtstag ist, gehen wir eine kleine Runde im Feld Gassi. Eine warme Angelegenheit heute. Deshalb haben wir die Runde am Mittag kurz gehalten. Am Abend darf es dann eine Längere sein.
Mein Mann schickt mir ein Foto von unterwegs. Da es beim Abholen der Papiere für den Camper etwas länger gedauert hat, macht er mit unserem Sohn einen Stopp auf einer Burg. Als Belohnung, dass er so lange durchgehalten hat.
Während alle ausgeflogen sind (bis auf Otto, aber der schläft schon wieder) nutze ich die Zeit zum Arbeiten. Es kam eine spontane Anfrage für ein Human Design Reading, das schon morgen stattfindet. Somit steht mein Programm für den Nachmittag und auch ein bisschen am Abend fest. Am Ende hat die persönliche Präsentation meiner Kundin 17 Seiten und ich freue mich schon, mit ihr alles durchzugehen.

Das war mein 12 von 12 im August 2022.

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Mein Juni 2022: ein ruhiger Monat mit schönen Highlights

Im Vergleich zu meinem Mai 2022 war der Juni wesentlich ruhiger, was ich als sehr angenehm empfunden habe. So konnte ich an meinem Business arbeiten und hatte Zeit für meine Familie. Einige tolle Highlights habe ich dennoch erlebt, von denen ich dir gerne berichten möchte.

Mein Workshop „Stressfreie Schulzeit“ am 18. Juni 2022

Mein Workshop „Stressfreie Schulzeit“ fand statt. Mit 3 Teilnehmerinnen, die live dabei waren und einigen weiteren, die sich die Aufzeichnung gebucht hatten. Es war eine schöne Stimmung und ich konnten Dank der kleinen Gruppe – die 3 Mamas hatten insgesamt 7 Kinder – auf alle Fragen eingehen.

Workshopanzeige
Mein Human Design Workshop im Juni 2022

Wir haben im Workshop besprochen, wie die Kinder bzw. Human Design Typen ticken und wie man sie im Schulalltag unterstützen kann. Wie die Familien Stress am Morgen vermeiden können und was alleine bei solchen Punkten, wie dem Schulweg zu beachten ist. So ist es z.B. für ein Generator-Kind super, wenn es zur Schule laufen kann und sich schon ein bisschen auspowern kann, wohingegen man einem Projektor-Kind einen großen Gefallen tun kann, wenn man es hin und wieder zur Schule fährt oder begleitet. Dies und noch viele weitere Punkte rund um Schule, Selbstständigkeit, Selbstvertrauen stärken, Konzentration haben wir besprochen und Fragen wie „welcher Lerntyp ist mein Kind?“ auch auf die räumlichen Verhältnisse für Hausaufgaben und Homeschooling haben wir geklärt.

Der Workshop war so Klasse. Inzwischen verstehe ich nicht nur Bahnhof, wenn ich mir die Charts von mir und meinen Kindern anschaue.
Ich hatte so einige AHAs. Es wurde sehr viel Wissen sehr gut weitergegeben und vor allem die kleine Gruppe und das Eingehen auf Fragen war toll. Vielen lieben Dank Sina.“

Christine L., Workshop-Teilnehmerin

Es wird in diesem Jahr auf jeden Fall noch einen weiteren Workshop dieser Art geben, denn das neue Schuljahr steht ja erst noch bevor.

Wenn du beim nächsten Mal gerne dabei sein möchtest, melde dich schon mal unverbindlich für die Warteliste an.

Human Design Coachings im Juni 2022

Auch diesen Monat durfte ich wieder einige Human Design Coachings geben. Sowohl für Frauen, als auch für ihre Kinder. Bei letzteren spreche ich natürlich dennoch mit den Müttern, nicht mit den Kindern. Jedenfalls, wenn es um relativ kleine Kinder geht.

Frau mit Laptop
Dass ich Freude bei dem habe, was ich tue, sieht man glaube ich!?

Neben wundervollen „Aha“-Erlebnissen der Kundinnen, sind immer wieder die Themen „Warum sind meine Kinder so anders als ich?“ und „Wie kann ich mir Raum für meine Bedürfnisse schaffen?“ präsent. Genau diese Themen haben mich selbst zum Human Design gebracht und aus eben diesem Grund liegt es mir so sehr am Herzen, Frauen dabei zu unterstützen, sich und ihre Lieben besser verstehen zu lernen. Um am Ende wieder mehr Gelassenheit und Leichtigkeit im Familienalltag leben. Und damit ein gesundes Leben zu führen.

Mein Farb- & Stilcoaching

Ein absolutes Highlight war mein Farb- und Stilcoaching, das ich von Anke Pachauer bekommen habe. Es war für mich eine tolle und extrem bereichernde Erfahrung, mehr über meine Farben und meinen Stil zu erfahren. Und das nicht in der Form, wie man es häufig kennt, mit der Einteilung nach Frühling, Sommer, Herbst und Winter, sondern wesentlich individueller und tiefgründiger.

Farbkarte
Ein Teil des Coachings ist es, die Farben zu finden, die meinen Typ widerspiegeln bzw. das, was da ist (Haare, Augen, Haut,..) zu unterstützen. Hier siehst du meine Farben für Kleidung und Makeup.

Das Ziel hinter dem Coaching ist es, wie bei den Themen, die mich beschäftigen – Human Design & Ayurveda -, das, was individuell in mir steckt, entsprechend nicht nur auszuleben, sondern auch in Kleidung und Accessoires abzubilden. Meinen Kern sozusagen nach außen zu transportieren und ganzheitlich, auf allen Ebenen mein „Ich“ zu verkörpern. Mir hat das Coaching mit Anke extrem gutgetan, da ich gemerkt habe, dass ich in den letzten Jahren, seit ich Mutter bin, eher in Richtung „praktisch“ mit meiner Mode gegangen bin. Und Dank des Coachings habe ich gemerkt, dass das Eine das Andere eigentlich nicht ausschließt. Im Gegenteil: Das Leben wird im Prinzip nur leichter, wenn man erstmal weiß, welcher Stil einem entspricht.

Meine Farbpersönlichkeit: Insbesondere dunkle Farben mit seidenglänzender oder schimmernder Oberfläche bringen mich am besten zur Geltung. Dabei ganz besonders Grün- und Grautöne.

Meine Stilpersönlichkeit: Die Themen Eleganz, Indianisch, Origami und Tango stehen bei meinem Stil im Vordergrund. Man kann es zusammenfassen als Eleganz mit einem Hauch „gefährlichem“ Temperament.

Letztendlich drücken sowohl die Farben, als auch der Stil, die Facetten meiner Persönlichkeit aus wie z.B. Aufmerksamkeit, Zurückhaltung, Selbstbewusstsein, tiefgründig, anspruchsvoll, intensiv, in Gesellschaft.

Der nächste Schritt ist für mich nun, wie ich meine Farben und meinen Stil auch im Bereich „Business“ ausleben kann.

Was sonst noch los war im Juni 2022:

  • Wir haben das tolle Sommerwetter im Garten und Pool genossen.
  • Ein Online-Kurs entsteht. Mit einer tollen Frau bin ich aktuell dabei einen Kurs zu kreieren, bei dem es darum geht u.a. mit Human Design und Ayurveda die eigene Persönlichkeit zu entdecken und zu leben. Der Kurs wird voraussichtlich im Herbst starten. Mehr dazu erfährst du zu einem anderen Zeitpunkt.
  • Ich habe den Kurs „Business Elements“ bei Anne Jansson abgeschlossen, der mich hinsichtlich Positionierung und Angebotserstellung extrem weitergebracht hat. Das Ergebnis findest du auf meinen Angebotsseiten.
  • Wir haben es genossen, dass diverse Feste wieder stattfinden konnten, die in den letzten beiden Jahren ausgefallen waren, z.B. Sommerfest in der Kita, Sommerfest der Tagesmutter, bei der unsere Kinder waren, sowie ein Straßenfest im Nachbarort.
  • Unser Sohn bekam seine Auffrischimpfung, die ich ganz vergessen hatte.
  • Von meiner Ausbildung zum ayurvedischen Kindergesundheitscoach habe ich ein Zertifikat erfolgreich abgeschlossen.
  • Wir waren zum ersten Elternabend in der Grundschule unseres Sohnes, der Anfang September eingeschult wird.

Was im Juli 2022 ansteht:

  • Neben meinem Ayurveda- & Human Design-Business werde ich auch wieder mehr an aktuellen Architekturprojekten arbeiten, die noch abgeschlossen werden müssen, bevor ich mich weiter aus diesem Bereich zurückziehen werde.
  • Mit meiner Abschlussarbeit für die Ausbildung bei Dr. Janna Scharfenberg zum Ayurveda-Lifestyle-Coach möchte ich beginnen. Außerdem steht hier auch wieder das neue Ausbildungsmodul an, in dem wir uns diesen Monat mit weiteren Krankheitsbildern beschäftigen.
  • Ebenso bin ich weiterhin bei der Entstehung des Online-Kurses unterstützend tätig, mit dem wir im Juni begonnen haben.
  • Gegen Ende des Monats geht es für uns als Familie zusammen mit einem guten Freund in den Urlaub. Wir werden für 2 Wochen nach Südfrankreich fahren. Die Kinder zählen schon die Tage und ich freue mich auch auf eine schöne Familienzeit mit Sonne und Meer.

Du möchtest mit mir zusammenarbeiten?
Hier findest du meine aktuellen Angebote:

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Mein Mai 2022: Mehr unterwegs als daheim

Im Mai 2022 war ich viel unterwegs und das war gut so. Genauso gut tut es, nun wieder zu Hause zu sein. Wo ich war und was ich im Mai erlebt habe, erfährst du in diesem Artikel. Genauso, was im Juni ansteht.

Urlaub mal anders

Anfang Mai haben wir den Versuch gestartet und waren 4 Tage im Allgäu mit einem ausgeliehenen Camper Van. Reisen mit dem Allernötigsten und an schönen Orten in der Natur sein, davon träumt insbesondere mein Mann und mich hat er damit inzwischen auch angesteckt.

Frau, Mann, Mädchen, Junge im Auto
Auf geht´s in ein neues Abenteuer! Den Kindern gefällt es schon mal sehr gut, dass sie während der Fahrt einen Tisch haben und spielen können.
Kochtopf auf Herd in Camper
Kochen mit Aussicht. Heute gibt es Reis mit Gemüsesauce. Die zerkleinerten Karotten habe ich zu Hause vorbereitet.
Schloss Neuschwanstein im Nebel
Schloss Neuschwanstein bei Nebel und Regen. Ursprünglich wollten wir gerne ins Schloss. Da war uns aber noch nicht klar, dass man einen Großteil des Weges dorthin laufen muss. Wir kommen wieder, wenn schöneres Wetter ist und die Kinder weitere Strecken laufen.

Leider hatten wir auf unserem Kurztrip viel Regen und noch dazu funktionierte der Warmwasserboiler nicht, aber somit war es auch wirklich ein Worstcase-Test. Und er ist geglückt. Dass wir auf einem Bauernhof direkt neben den Pferdekoppel unseren Standplatz hatten, machte nicht nur die Kinder glücklich. Auch bei Regen war der Ausblick auf die Tiere und ins Grün super schön. Ich fand es außerdem eine sehr schöne Erfahrung, dass es auch als 4-köpfige Familie nicht viel braucht. Selbst das Kochen mit „nur“ 2 Herdplatten war kein Problem. Bis zum nächsten Mal werde ich mir dennoch Gedanken machen, welche Mahlzeiten sich als One-Pot-Gerichte gut machen. Der Ayurveda bietet mir da wie immer eine gute Grundlage. Er ist fast wie gemacht für diese Art von Gerichten.


Kochwochenende in Heppenheim

Im Rahmen der Kochweiterbildung zum „Ayurveda Kochpractitioner“ war ich weitere 4 Tage weg. Dieses Mal alleine, ohne meine Familie. In der Kochwerkstatt von Volker Mehl in Heppenheim durfte ich mit ihm und 2 weiteren Teilnehmerinnen diverse Gerichte aus der ayurvedischen Küche kochen.

Frau kocht
Vertieft ins Kochen und die leckeren Gewürze.
Frau und Mann kochen
Zusammen mit Volker Mehl haben wir viele, ayurvedische Leckereien gekocht. Hier bin ich gerade dabei, Süßkartoffeln zu braten für einen Süßkartoffelstampf.
viele Teller mit leckerem Essen auf Tisch
Schön, wenn man direkt Ergebnisse hat und sie noch dazu so fantastisch schmecken.

Jedes der 3 Doshas (hier liest du mehr zu den Typen im Ayurveda) stand jeweils an einem Tag im Fokus und am vierten Tag erstellten wir medizinierte Gerichte und Getränke mit Heilkräutern. Neben dem Kochen und natürlich Essen blieb auch viel Zeit für Theorie, tollen Input und Austausch in der Gruppe, was sehr bereichernd war. Ich mag es, über den eigenen Tellerrand zu blicken und insbesondere die undogmatische Art, wie Volker den Ayurveda vermittelt und auch mit seiner Lebensgefährtin Anke lebt.

Blick aus dem Fenster auf Wiese
Der Blick aus dem Fenster meiner Wohnung an diesem Wochenende.

Während der Tage in Heppenheim hatte ich mir vor Ort eine kleine Wohnung im Nachbarort gemietet, um nicht jeden Tag pendeln zu müssen. Es war eine neue Erfahrung, so „lange“ von den Kindern getrennt weg zu sein. Es war auch tatsächlich das erste Mal. Und wahrscheinlich für mich schwerer, als für die Kinder. 😉


Noch ein Weiterbildungswochenende mit Kochen

Dieses Mal ging es für mich 3 Tage zur Rosenberg Akademie nach Birstein. Im Rahmen meiner Ausbildung zum Ayurvedischen Kindergesundheitscoach fand an diesem Wochenende das Letzte und damit das Praxismodul statt. Dort wendeten wir das theoretisch gelernte in der Küche an. Zusammen mit den Referenten Simone Lang und Alexander Spitzer kochten wir uns vom Frühstück bis zum Abendessen alle Gerichte selbst.

Fachwerkhaus von Außen
Das Rosenberg Ayurveda- und Kurzentrum – ein wunderschöner Ort mit einem traumhaft tollen Garten. Ich war allerdings – abgesehen vom ersten Tag – nur am Abend und zum Schlafen dort, da wir in einer großen Küche außerhalb gekocht haben.
8 Frauen, 1 Mann
Das Kursteam des Wochenendes. Im Vordergrund die Referenten und im Hintergrund 7 von 9 Teilnehmerinnen. Siehst du uns den Hunger an? Nach dem Foto wurde gegessen.
verschiedene, ayurvedische Speisen auf Tisch
Ein Teil der leckeren Gerichte, die wir gekocht haben.
3 Frauen
Ich hatte mich besonders gefreut mit Deepa (links) und Selina (rechts) 2 liebe Kolleginnen an diesem Wochenende zu treffen, mit denen ich aktuell auch parallel einen Businesskurs belege.

Wie schon beim Kochwochenende in Heppenheim, war es eine schöne Erfahrung, neben all dem Lernen und Kochen, einfach mit so vielen anderen Ayurveda-Verrückten zusammen zu sein. Und auch zu erleben, wie verschieden jede/r den Ayurveda lebt.

Mir wurde auch durch diese Wochenenden nochmal mehr bewusst, dass meine Philosophie, den Ayurveda zu vermitteln und zu leben, die Undogmatische ist. Natürlich macht es im Krankheitsfall total viel Sinn, sich an klare Regeln zu halten. Dann machen Listen und auch mal „Verbote“ Sinn. Doch unabhängig von Krankheit sollte der Ayurveda aus meiner Sicht im Alltag zu mehr Gelassenheit führen, als diesen noch komplizierter zu machen. Für diese Art, den Ayurveda für mehr Gesundheit und Gelassenheit im Alltag zu nutzen, stehe ich.


Meine Blogartikel im Mai 2022

Mein April 2022: Viele erste Male und ein überraschendes zweites Mal

Meine 5 Schritte für mehr Harmonie in der Familie

Mein 12 von 12 im Mai: Start in ein Weiterbildungswochenende


Was im Juni 2022 ansteht

Im Juni freue ich mich auf folgende Highlights:

  • mein Farb- und Stilcoaching mit Anke Pachauer
  • den Kurs „Business Elements“ von Anne Jansson
  • bereits gebuchte Human Design Readings, die ich geben darf. Bei Bedarf findest du hier auch deine Möglichkeit zur Buchung.

Und worauf ich mich ganz besonders freue, ist mein Online-Workshop „Stressfreie Schulzeit“, der am 18.06.2022 stattfindet.

Workshopanzeige

In dem Workshop erfahren die Teilnehmer/innen, wie sie ihr Kind am besten unterstützen können, um stressfrei durch die Schulzeit zu kommen.

Möchtest du auch dabei sein? Du kannst dich aktuell noch anmelden. Alle Infos findest du hier.