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Jahresrückblick 2022: Einfach machen – einfach?

Mein Motto für 2022 war „EINFACH MACHEN – es könnte ja super werden“.

Neben dem, dass in 2022 der Abschluss diverser Aus- und Weiterbildungen anstand (bis zum Ende des Jahres wurden es so einige) wollte ich parallel dazu in diesem Jahr mehr und mehr mein Wissen weitergeben und Menschen damit helfen.

Entsprechend meinem Motto, wollte ich nun in 2022 in die Umsetzung kommen, ins Tun, ins MACHEN – auf verschiedenen Wegen. Dabei ging es mir darum, meinen Perfektionismus etwas beiseite zu legen und es EINFACH zu machen.

Was ich also einfach gemacht habe und warum es manchmal ganz und gar nicht einfach war, und ich dennoch gemacht habe, erfährst du in meinem Jahresrückblick 2022. Außerdem teile ich mit dir, was sonst so in diesem Jahr los war und was ich für 2023 für mich mit- und vornehme.

Was hatte ich mir für 2022 vorgenommen?

Anfang des Jahres hatte ich in meinem Artikel zu meinem Jahresmotto einige Wege genannt, auf welchen ich mein Wissen weitergeben wollte. Heute schreibe ich auf, was daraus geworden ist:

  • mit diesem Blog – damit habe ich direkt am 01.01.2022 gestartet und bis zum Jahresende immer wieder sowohl Wissen geteilt, als auch sehr persönliche Blogartikel verfasst. Zwischendurch gab es einige Phasen, in denen ich „Hänger“ hatte und nicht so richtig ins Bloggen fand. Hier half es mir, Mitglied bei „The Content Society“ zu sein und immer wieder neue Motivation durch Themen und Mitblogger/innen zu bekommen.
  • über meinen Instagram-Account – habe ich wöchentlich Posts geteilt. Auf diesem Kanal war ich auch einige Male zu Interviews live und sprach v.a. über eines meiner Herzensthemen: Human Design.
2 Frauen auf Instagram live
Kaum zu übersehen: ich hatte Freude dabei, live im Interview (wie hier mit Tanja Rüdiger) zu sein und über Human Design zu sprechen
  • weiterhin als Mentorin im tollen Team von IchGold – drei Durchläufe des Programms „IchProjekt“ für Ayurveda & Persönlichkeitsentwicklung durfte ich als Mentorin begleiten und die Teilnehmerinnen unterstützen, den Ayurveda in ihren Alltag zu integrieren und an ihren inneren Themen zu arbeiten. Im Frühjahr lief dieses Programm dann aus, was sich für mich auch rund anfühlte und zeitlich, gedanklich und energetisch Platz schaffte, für meine eigenen Projekte.
  • durch diverse kostenlose Angebote – darunter fallen natürlich auch schon die genannten Plattformen Blog und Instagram. Und auch über meinen Newsletter teile ich immer wieder kostenloses (bzw. mit der E-Mail-Adresse als Gegenwert) Wissen.
  • in Human Design 1:1 Coachings – Human Design war mein Schwerpunkt in diesem Jahr im Coaching. Vielen wundervollen Frauen und auch ein paar wenigen Männern durfte ich ihr Design erklären und so einen neuen Blick auf ihre Stärken und Potenziale ermöglichen. Dabei durfte ich mehrere Frauen sogar über einige Wochen und Monate in verschiedenen Coachings begleiten. Hier schauten wir mit Human Design zum Teil die ganze Familie an, beleuchteten besondere Herausforderungen (z.B. Lernschwierigkeiten vom Kindern) oder fanden heraus, was der beste Weg für einen beruflichen Neustart sein könnte, der ihrem persönlichen Naturell entspricht.
  • mit Workshops, Kursen und 1:1 Coachings, online wie offline, zu verschiedenen Themen des Ayurveda – mein Workshop „Stressfreie Schulzeit“ fand dieses Jahr zweimal statt. Auch wenn die Teilnehmerinnen jedes Mal begeistert waren, habe ich für mich festgestellt, dass dieses Thema zu komplex für einen 2,5-stündigen Workshop ist. Etwas, was ich in 2023 nochmal anpassen möchte. Die Themen rund um Ayurveda & Kinder / Familie sind in diesem Jahr sehr kurz gekommen. Somit auch ein Punkt, den ich ins neue Jahr mitnehmen werde.

Mein Jahresrückblick 2022

Start ins Online-Business mit Blog & Homepage

Direkt zum Jahresanfang startete ich mit Judith Peters und ihrer Community von „The Content Society“ ins Blogabenteuer. Woche für Woche lernte ich in einer wundervollen Gruppe nicht nur wie Bloggen funktioniert, sondern erstellte Schritt für Schritt meine Homepage und entdeckte nebenbei meine Leidenschaft fürs Schreiben.

„Bloggen ist Persönlichkeitsentwicklung“, sagt Judith so gerne. Und sie hat absolut recht. Durch das Bloggen hatte ich mit einem Mal nicht nur einen Kanal gefunden, mein Wissen über Human Design und Ayurveda kostenfrei zu vermitteln, sondern konnte auch meine persönliche Entwicklung reflektieren. Inzwischen sind es 32 Blogartikel in 2022 geworden, der Jahresrückblog noch nicht mitgezählt.

Doch auch Widerstände zeigten sich in diesem Schreibprozess. So hatte ich z.B. lange „Newletterängst“, wie Judith sie gerne bezeichnet. Zwar hatte ich mich mit einer Gruppe Bloggerinnen im März ein ganzes Wochenende durch das Programm zum Anlegen von Newslettern gekämpft und am Ende auch erfolgreich meinen Ersten verschickt, doch dann passierte lange erstmal nichts… Denn ich wollte gerne Mehrwert bieten. Mehrwert mit meinen Blogposts, Mehrwert mit Posts auf Instagram und eben auch Mehrwert im Newsletter. Und unter Mehrwert verstand ich, dass ich überall verschiedene Wissensbeiträge vermitteln wollte. Das war der Knoten in meinem Kopf. Inzwischen habe ich mich im freitäglichen Co-Blogging dazu committet, alle 2 Wochen einen Newsletter zu schreiben und dabei die aktuellen Themen aus Blog oder Instagram aufzugreifen und dem Ganzen noch eine persönliche Note zu geben.

Textnachricht
Die Rückmeldung zeigt mir, dass der Knoten eben doch nur in meinem Kopf war und mein Newsletter sehr gerne gelesen wird.

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Meine ersten Angebote für Online-Coachings

Mithilfe von Anne Jansson und ihrem Kurs „Business Elements“ lernte ich, dem Bild meiner Wunschkundin, mit der ich arbeiten möchte, näherzukommen und Angebote zu erstellen, die ihr weiterhelfen können. Das „Problem“ als Human Design- und Ayurveda-Coach ist nämlich, dass man mit diesen Tools THEORETISCH bei so gut wie jedem Problem weiterhelfen kann. Und genau deshalb stand in diesem Kurs die Frage im Vordergrund: WEM möchte ich wirklich helfen und bei WELCHEM PROBLEM.

Hier wurde mir schnell klar, dass es sich in meinem Angebot immer um Themen drehen darf, die auch meine Themen sind bzw. waren. Das ist für mich authentisches Coaching. So sind meine Kund/innen in der Regel fast immer auch Mütter, die mehrere Herausforderungen in ihrem Alltag haben und managen möchten. Ich unterstütze sie mit meinen vielfältigen Angeboten, in ihrem trubeligen Familienalltag auch ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen, gut für sich zu sorgen und so gesund und gelassen zu bleiben. Sowohl sie selbst, als auch ihre Lieben.

Meine aktuellen Angebote findest du hier: KLICK

Eine Übersicht über meine Angebote aus dem Jahr 2022 siehst du hier:

Angebotstitel Human Design
Hände und Schmetterling
Angebotsseite All of You
Angebotsseite All of us
Angebotsseite Ernährungscoaching
Angebotsseite Happy Healthy Mama

Vom WARUM zum CLAIM

Im Sommer startete ich in das Programm „Create & Shine“ von Bianca Fritz, um von ihr „Mindful Social Media Marketing“ zu lernen und mit einer wundervollen Gruppe von anderen „Shinies“ das Gelernte umzusetzen. Gestartet bin ich in das Programm mit einer 1:1 Warum-Session mit Bianca, in der es darum ging, mein „Warum“ herauszuarbeiten. Biancas Philosophie ist es, dass das Warum der Kern und Antrieb von allem ist. Auch wenn sich unser Business / Angebot mit der Zeit verändert. Und tatsächlich kann ich Biancas Sichtweise absolut bestätigen. Denn mit dem Finden meines Warum-Satzes wurde vieles leichter und klarer.

Mein Warum-Satz:

„Du bist Du – und gemeinsam seid ihr gesund und glücklich“

Er drückt genau das aus, was meiner Sicht entspricht und wofür meine Arbeit steht: Ich möchte Menschen, insbesondere Frauen, die Mütter sind, dabei unterstützen, sich selbst und ihre Lieben mit Human Design besser zu verstehen. Meiner Meinung nach funktioniert das Miteinander nur, wenn die Bedürfnisse aller Beteiligten klar sind und weitestgehend erfüllt werden. (Hierzu hatte ich übrigens in diesem Blogartikel ausführlicher geschrieben.). Mit meiner Arbeit möchte ich ihnen individuelle Werkzeuge aus Ayurveda, Yoga und Vastu an die Hand geben, damit sie sich ein gesundes und gelassenes Familienleben gestalten können, das ihrem Naturell entspricht.

Und genau durch diesen Satz und das Programm von Bianca fällt es mir inzwischen leichter, Social Media als Marketing zu nutzen.

Mit dem Warum zum Claim

Der Warum-Satz ist das, was mich selbst immer wieder mit meiner Arbeit verbindet und sich wie ein roter Faden durch meine Angebote zieht. Da war es dann ein relativ logischer Weg, wie sich daraus dann auch nach Außen mein Claim entwickelte.

Zur kurzen Erläuterung: Ein Claim ist soetwas, wie ein Slogan. Ein Satz, der sowohl mir selbst entspricht, aber an dem du auch direkt erkennen kannst, ob du bei mir richtig bist.

„Better you than perfect“

Claim – Sina Kunz

Mein Claim ist angelehnt an den Satz „Better done than perfect“ und steht für meine Devise, die ich selbst lebe und ebenso in meinen Coachings vermittle: Mach es dir leicht, nicht perfekt.

Wie schon oben beschrieben, tappe ich selbst sehr gerne in die „Perfektionismus-Falle“, was aber aus meiner Sicht tatsächlich eine Falle ist. Denn einen perfekten Zustand zu erreichen, ist eine Illusion. Und ich selbst durfte immer wieder die Erfahrung machen, dass der Perfektionismus mich am Ende immer selbst blockiert.


Raus aus der Komfortzone zu Hause

Durch diverse Verschiebungen in 2021 kam es dazu, dass ich die praktischen Teile von 2 Ausbildungen erst dieses Jahr machen konnte. Während ich letztes Jahr noch total im Widerstand war, dass ich nicht schon früher daran teilnehmen konnte, zeigt sich nun in 2022, dass es genau richtig so war. Etwas, was der Anteil in mir, der immer gerne schnell sein möchte, lernen darf: Manchmal lohnt es sich, auf den richtigen Moment zu warten. Richtig war es insofern, als dass ich total glücklich bin, über die Menschen, mit denen ich diese Praxistage absolvieren durfte. Ich glaube sowieso nicht an Zufälle und weiß, dass es genau so sein sollte. Dass ich immer genau auf die Menschen treffen „soll“, die zu diesem Zeitpunkt richtig für mich sind.

4 Tage Heppenheim – 4 Tage Persönlichkeitsentwicklung

Heppenheim ist nicht weit von meiner Heimatstadt Mainz entfernt. Aber doch gerade so weit, dass es mich entschieden hatte, die 4 Tage dort zu bleiben. Ich hatte mir eine kleine Wohnung in einem ruhigen Nachbarort rausgesucht. Wie sich rausstellte, war es dort so ruhig, dass ich nicht einmal Handyempfang hatte.

Die meiste Zeit verbrachte ich natürlich nicht in meiner Unterkunft, sondern in der Kochschule von Volker Mehl. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin und 2 weiteren Teilnehmerinnen wurden es 4 wundervolle und intensive Tage. Wir kochten uns durch die Doshas, lernten medizinierte Lebensmittel herzustellen, bekamen noch mehr handfestes, theoretisches Wissen vermittelt und hatten auch einfach eine tolle Zeit bei extrem tiefen Gesprächen und leckerem, selbst gekochtem Essen.

Was ich an diesen Tagen mitgenommen habe, war viel mehr als nur abschmecken zu lernen und ayurvedisch zu kochen. Was ich beides auch gelernt habe. Viel mehr war es aber die Erfahrung, mit bis dato, fremden Menschen eine tolle Zeit zu haben und durch unsere Gespräche eine wahre Persönlichkeitsentwicklung zu erleben. Dazu beigetragen hat final auch ganz besonders, dass ich mich für das Übernachten vor Ort statt Pendeln entschieden hatte. Denn so hatte ich am Abend nicht nur Zeit, den Tag zu reflektieren – mir blieb gar nichts anderes übrig.

Eine Erkenntnis, die ich also an diesen Tagen für mich gewonnen habe, war, dass ich öfter mutig sein möchte. Mutig fremden Menschen begegnen (was mich als introvertierte und hochsensible Person tatsächlich Mut kostet) und mutig rausgehen mit meinem Wissen und meinen Themen. Ganz besonders zu letzterem hat mich Volker an diesen Tagen und darüber hinaus immer wieder ermutigt, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Frau und Mann kochen
Konzentriertes Kochen mit meinem Lehrer Volker Mehl – so konzentriert ging es nicht die ganzen Tage zu 😉

Birstein

Nur ein paar Wochen später fuhr ich für die Praxistage meiner Ausbildung zum ayurvedischen Kinder-Gesundheitscoach nach Birstein, an die Rosenberg-Akademie für Ayurveda. Nach der Erfahrung in Heppenheim fuhr ich mit einer ganz anderen Gelassenheit dorthin, als ich es ein paar Wochen vorher getan hätte.

Auch in Birstein blieb ich für die Zeit der Praxistage vor Ort. Dieses Mal allerdings nicht in einer Wohnung und alleine, sondern in einem Zimmer der Akademie. Damit war ich dort mehr unter Leuten und brauchte mich auch nicht selbst zu verpflegen.

Und auch wenn es in diesen Praxistagen ebenfalls um die ayurvedische Küche ging, konnten die Erlebnisse in Birstein im Vergleich zu Heppenheim fast nicht unterschiedlicher sein.

8 Frauen, 1 Mann
Unsere Ausbildungsgruppe samt Ausbilder (in der ersten Reihe)
verschiedene, ayurvedische Speisen auf Tisch
Nur eine kleine Auswahl der köstlichen Gerichte, die wir an den Tagen in Birstein gekocht haben.

In Heppenheim wurden wir als kleines Team in Volkers Kochwerkstatt „handwerklich“ an die Sache herangeführt und viel zu intuitivem Kreieren von Gerichten motiviert. Dagegen waren wir in Birstein eine relativ große Gruppe und in einer professionellen Großküche untergebracht. Auch hier kam die Theorie nicht zu kurz. Doch die Herangehensweise insgesamt war „dogmatischer“, d.h. srenger, sehr nah am Ayurveda und etwas weniger intuitiv. Beides weiß ich sehr zu schätzen. Und zusammen gibt es mir nun eine sehr gute Basis, die ayurvedische Küche in der Praxis familientauglich umzusetzen und weiterzugeben.


Coachings

Zunächst lag der Fokus meiner Arbeit in Coachings stark auf dem Ayurveda. Und auch „nur“ Ayurveda. Schnell habe ich dann festgestellt, dass das Human Design ganz laut ruft und in meine Arbeit integriert werden wollte. Letztendlich wurde es dann das Fokus-Tool, das ich in 2022 genutzt habe.

Dabei durfte ich unheimlich vielen Frauen (und ein paar wenigen Männern 😉 ) in 1:1 Online-Coachings ihr Human Design näherbringen. Sie lernten von mir, was in ihnen steckt – manchmal verborgene Schätze, manchmal genau das, was sie eigentlich sowieso schon gespürt haben, aber nicht greifen konnten. Neben den Coachings für Erwachsene waren auch Kinder Inhalt der Coachings. D.h. nachdem wir in einem ersten Human Design-Reading das Chart der Mutter betrachtet haben, sind wir in einem weiteren Termin auf das Kind eingegangen. In einigen Fällen auch auf mehrere Kinder und / oder in Kombination. So erhielten die Frauen einen neuen Zugang und Einblick in das Wesen ihres Kindes, das z.B. unter Schlafproblemen litt oder Lernschwierigkeiten hatte. Mit dem Wissen aus dem Human Design-Reading hatten die Mütter neue Möglichkeiten an der Hand, ihr Kind zu unterstützen. Neben Familienthemen waren außerdem häufig Businessthemen Schwerpunkt der Coachings. Frauen, die vor einer beruflichen Veränderung standen und / oder sich selbstständig machen wollten, konnte ich in Einzelcoachings oder teilweise auch mehreren Coachings in Folge unterstützen, ihre Stärken zu erkennen und so ihren beruflichen Weg zu finden oder weiterzugehen.

Frau freut sich
Happy-Me nach einem Coaching und dem After-Coaching-Glow im Gesicht

„Sina hat mich mit ihrem Reading/Coaching genau da abgeholt, wo ich gerade stand und mir mit ihrer professionellen und gleichzeitig sehr einfühlsamen und empathischen Art neue Wege aufgezeigt und sehr weiter geholfen. Vielen Dank dafür, Sina. Ich kann Sina und ihr Reading/Coaching jedem empfehlen, der auf der Suche nach neuen Erkenntnissen über sich selbst ist.“

Kundin Angelika

Workshops

Neben den Coachings waren 2 Workshops meine Highlights, bei denen ich meinem Motto „Einfach machen“ folgen konnte.

Workshopanzeige
Der Post zum Workshop auf Instagram & Co.

Die Workshops fanden im Juli und September statt und waren zum Thema „Human Design & Schule“. Dabei vermittelte ich den Teilnehmerinnen Human Design-Wissen, mit dem sie ihre eigenen Kinder oder Kinder, mit denen sie arbeitsbedingt zu tun haben, besser verstehen lernten. In den Workshops ging ich auf das individuelle Lernverhalten der Kinder ein, erklärte die verschiedenen Lerntypen genauso wie allgemeine Wesenszüge.

„Der Workshop war so Klasse. Inzwischen verstehe ich nicht nur Bahnhof, wenn ich mir die Charts von mir und meinen Kindern anschaue.
Ich hatte so einige AHAs. Es wurde sehr viel Wissen sehr gut weitergegeben und vor allem die kleine Gruppe und das Eingehen auf Fragen war toll. Vielen lieben Dank Sina.“

Teilnehmerin Christine

In 2023 möchte ich aus dem Inhalt dieser Workshops einen Selbstlernkurs erstellen. So können noch viel mehr Menschen, die mit Kindern zu tun haben, von dem Wissen profitieren und Kinder besser verstanden und gefördert werden.


Das verrückte C

Covid Schnelltest
Da waren es plötzlich 2…

Wie so viele Familie, „erwischte“ auch uns Corona. Zuerst war unser Sohn dran, dann ich, anschließend mein Mann und unsere Tochter. Durch das Anstecken hintereinander herrschte bei uns 3 Wochen Ausnahmezustand. Mich hatte es nur knapp 2 Wochen nach meiner Auffrischimpfung erwischt und dabei ordentlich „aus den Socken gehauen“, wie ich es noch von keiner Erkrankung kannte. Mit Fieber, Schüttelfrost und allem drum und dran lag ich einige Tage „flach“.

Nur 8 Wochen später traf es uns ein weiteres Mal. Dieses Mal zum Glück mit weitaus weniger Symptomen. Und wieder wurde unsere Flexibilität, was das Betreuen der Kinder in Kombination mit selbstständiger Arbeit angeht, getestet. Insgesamt haben wir diese Krankheits- und Quarantänezeiten als Familie aber sehr gut gewuppt bekommen. Etwas, worauf wir stolz sein können und sind.

Statt Freunden „mussten“ die Stofftiere herhalten. Wir lebten in dieser Zeit flexibles Chaos – drin wie draußen.

Urlaub geht bei uns seit 2022 anders

Mit dem Kauf eines Campers hat sich mein Mann einen Traum erfüllt. Allerdings durfte sich herausstellen, dass auch der Rest der Familie diese Art von Urlaub traumhaft findet.

Zum Test liehen wir uns im Frühjahr einen Camper aus und verbrachten einige Tage im Allgäu. Es war der absolute Härtetest, denn das Wetter war schlecht und das warme Wasser funktionierte nicht. D.h. wir verbrachten mehr Zeit im Camper, als draußen und das ungeduscht. Test bestanden!

4 glückliche Gesichter im Camper

Nachdem dann im Sommer unser eigener Camper zu Hause „eingezogen“ war, folgten weitere kurze und lange Fahrten wie unser Urlaub in der Schweiz und ein Wochenende in den Weinbergen an der Mosel.

Camper auf Campingplatz am Brienzersee
Wir hatten Glück mit einem tollen Campingplatz…
Blick aus Camper auf See
…und wunderschönem Blick auf den Brienzersee

Unser erstes Schulkind

1 Kind mit Schulranzen, 1 Kind ohne
Das stolze Schulkind mit seinem Ranzen

Die größte Veränderung für uns als Familie brachte die Einschulung unseres Sohnes mit sich. Mit dem Wechsel in die Schule ging natürlich auch der Abschied von der Kita einher. Ich erwischte mich mit einem leichten Kloß im Hals bei der wunderschön gestalteten Abschiedsfeier des Kita-Schultütenclubs. Wenn unsere Tochter in 2 Jahren ebenfalls die Kita verlässt, weiß ich jetzt schon, wer Pipi in den Augen haben wird. Mit der Kita unserer Kinder hatten bzw. haben wir großes Glück. Sie ist direkt bei uns in der Straße, die Freunde der Kinder wohnen in unserer unmittelbaren Nähe und die Erzieherinnen sind durchweg sehr sympathisch und machen einen tollen Job.

Kind mit Schultüte
Der Kita-Abschied wurde gebührend gefeiert

Auch wenn uns der Abschied von der Kita nicht leicht gefallen ist, sind wir doch ebenfalls sehr zufrieden mit der Schule. Da wir in einem kleinen Stadtteil von Mainz wohnen, ist auch die Grundschule entsprechend überschaubar, mit nur 2 Klassen je Jahrgang. Eine echte „Dorfschule“, in der sich unser Sohn pudelwohl fühlt und nach nun 4 Monaten absolut „angekommen“ ist. Etwas, was uns Eltern ein gutes Gefühl gibt. Denn vorab hatten wir uns mit diversen Schulformen beschäftigt, die für ihn (und uns) infrage kommen würden. So scheint es die richtige Entscheidung gewesen zu sein, die „normale“ staatliche Schulform zu wählen.

Schultafel zum 1. Schultag
Seit dem 06.09.2022 leben wir einen neuen Rhythmus

Mit dem Schulstart begann für uns als Familie ein neuer Rhythmus im Tagesablauf. Eine große Veränderung fand am Morgen statt. Plötzlich gab es eine feste Aufstehzeit und frühstückende Kinder. Das Frühstück nahmen sie vorher immer mit in die Kita. Auch wenn die kleine Schwester noch knapp 2 Jahre Kita vor sich hat, frühstückt sie inzwischen immer mit dem Bruder mit. Für mich bedeutete der Schulstart auch: „kochen am Morgen“. Da unser Sohn in die Nachmittagsbetreuung geht, bei der es kein Schulessen gibt, nimmt er für die große Mittagspause immer etwas Warmes zu essen mit. In der Regel sind es dann Reste vom Vortag oder eine abgewandelte Form von diesem Gericht. Auch der Nachmittag hat sich verändert. Insbesondere zeitlich. Während ich vorher flexibel war und täglich relativ spontan entscheiden konnte, wann ich die Kinder abhole, klingelt nun die Schulglocke verlässlich zur gleichen Zeit. Somit hieß es für mich eine neue Struktur zu finden, um auch in der reduzierten Zeit meine Arbeit zu erledigen.

Der Vorteil: ich war quasi gezwungen, eine Struktur zu erschaffen, die mir vorher fehlte. Diese lässt mich nun viel fokussierter Arbeiten und meine Zeit besser nutzen. Und gleichzeitig bleibt mir so mehr Zeit am Nachmittag mit den Kindern. Ein Win-Win für alle.


Weiterbildungen, die ich dieses Jahr abgeschlossen habe:

Frau mit Zertifikat
Stolz auf den seltenen Abschluss „Ayurveda Kinder-Gesundheitscoach“

Außerdem habe ich mich zu verschiedenen Human Design Themen wie Human Design für Kinder, Business, Planeten und dem Sterbeprozess weitergebildet. Und wie Heilsteine und ätherische Öle uns unterstützen können, unser Design zu leben.

Auch zu Vastu, der vedischen Architekturlehre, habe ich mich intensiv weitergebildet. Sie hat ihre Ursprünge in den gleichen Schriften, wie der Ayurveda und arbeitet ebenfalls mit der Elementenlehre. Für mich als Architektin macht es meine zukünftigen Coachings somit vollständig, da ich so wirklich auf allen Ebenen bei meinem Coachees ansetzen kann. D.h. ich schaue, wie ich sie ihrer Persönlichkeit entsprechend unterstützen kann, damit sie sowohl auf mentaler, als auch körperlicher Ebene ihrem Naturell entsprechen in ihre Kraft kommen und auch die umgebenden Räume, sie unterstützen können.


Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2022


Meine 3 Instagram-Posts mit der größten Reichweite in 2022:


Mein Jahr in Zahlen

Stand 20.12.2022:

  • 4 Weiterbildungen abgeschlossen und diverse weitere Einzelseminare besucht
  • >40 Coachings gegeben – für Erwachsene, Kinder und Familien
  • 2 Workshops gegeben
  • E-Books geschrieben: 1
  • Architekturprojekte: 2
  • Follower auf Instagram: 578
  • Follower meiner Facebook-Seite: 5
  • Newsletter-Abonnenten: 84
  • Posts auf Instagram: 82
  • Blogartikel: 32
  • Größte Reichweite Instagram: 4.307 erreichte Konten
  • Besucher Webseite: 1.740

Was war 2022 sonst los?

Frau und Mann auf Berg
Mein Mann und ich starteten mit einer kleinen Wanderung am 01.01. ins Jahr, während die Kinder bei Oma und Opa waren.
Kinder im Schnee
Wir hatten (für unsere regionalen Verhältinisse) richtig viel Schnee – so viel, dass man Schlittenfahren und kleine Schneemänner bauen konnte.
2 Frauen
Meine Freundin Heike war zu Besuch und zusammen verbrachten wir einen tollen Abend in Heppenheim bei Volker Mehl, wo wir einen Workshop zum Thema „Ayurvedische Hausapotheke mit heimischen Heilkräutern“ besuchten.
Blumenstrauß
Mein Mann und ich feierten unseren 20. Jahrestag mit Maske unter heimischen Corona-Bedingungen.
Kinderfastnacht
Die Kinder feierten Fastnacht.
Frau auf Laptopbildschirm
Ich gab von Monat zu Monat mehr Online-Coachings – immer mit großer Freude und Dankbarkeit.
Frau mit Landesbauordnung in der Hand
Auch als Architektin war ich tätig. Ehrlicherweise nicht immer voller Freude.
Mann hat Geburtstag und Kind gibt Geschenk
Wir feierten den Geburtstag meines Mannes.
Geschenke im Garten
Pünktlich zu Ostern war unser neu angelegter Garten fertig, sodass der Osterhase dort seine Ostereier verteilen konnte. Und er durfte sich auch selbst über Geschenke von den Kindern freuen.
Frau macht Stockbrot
Wir machten unser eigenes Osterfeuer. Inklusive Stockbrot. Ich hatte bis dahin ganz vergessen, wie meditativ und erdend so ein Feuer sein kann.
Hund mit leuchtendem Halsband im Dunklen
Auch Dank unseres Hundes war ich viel draußen.
Kochtopf auf Herd in Camper
Gekocht wurde viel und überall. Nicht immer mit solch tollem Blick, wie hier beim Campen im Allgäu.
2 Frauen beim Kochen
Dafür aber häufig mit umso tollen Menschen. Wie hier in Heppenheim bei Volker Mehl.
2 Frauen im Gespräch
Ich führte viele tolle und tiefe Gespräche mit wundervollen Menschen. Wie hier mit Anke Pachauer.
3 Frauen
Und traf liebgewonnene Menschen, wie Deepa und Selina endlich offline, die ich vorher nur von Online-Weiterbildungen kannte.
Erdbeerkuchen auf Teller
Neben dem Kochen versuchte ich mich auch im Kreieren von ayurvedischen Backrezepten. Dieser Erdbeerkuchen kam in meiner Familie auf jeden Fall schon mal gut an.
Farbkarte
Ich lernte in einem Farb- und Stilcoaching meinen ganz persönlichen Stiltyp kennen und meine idealen Farben.
Junge vor Kirche
Wir machten einen Ausflug nach Limburg, um unseren Camper abzuholen und einen Abstecher in die Stadt zu machen.
Schmetterling auf Blatt
Auch andere Ausflüge machten wir, wie hier zum Palmengarten nach Frankfurt.
Füße auf Liege
Ich genoss Zeit für mich alleine, wie hier bei Rosenberg Ayurveda in Birstein.
Weinpicknick
Genauso wie die Zeit mit Familie und Freunden, wie hier beim Weinpicknick.
Kind am Wasser wirft Steine
Wir hatten schöne Momente am Wasser…
2 Kinder im Pool
…und im Wasser. Der Sommer meinte es gut mit uns.
2 Nachtlichter auf schwarzem Nachttisch
Einer wurde im Sommer zu heiß: Hasi, die Hasenlaterne. Sie schmorte vor sich hin, während wir im Schwimmbad waren. Zurück zu hause konnten wir nur einen verkokelten Geruch wahrnehmen, ohne den Übeltäter zu finden. Schlussendlich rückte die Feuerwehr an. Wegen Hasi.
Frau und Mann auf Konzert
Mein Mann und ich besuchten das Open-Air Konzert von Angelo Kelly & Family. Ein schöner Abend auf der Mainzer Zitadelle.
Woody Konzert
Mit einer Freundin besuchte ich ebenfalls ein Open-Air Konzert. Dieses Mal von Komedy-Frau Woody.
Route de Crete
Den Sommerurlaub verbrachten wir – 1 Woche zu viert, 1 Woche mit unserem Freund – in Südfrankreich. Es war heiß. Extrem heiß!
Frau lacht, Kinder essen Crèpe
Die Kinder konnten ihr Glück kaum fassen. Mama erlaubte ihnen Crèpe mit Nutella. Und trotzdem hatte ich gut lachen, denn Ihre Erfahrung damit war: „schmeckt zu süß“. Hätten wir das auch erledigt.
Frau und Mann am Meer
Warum wir bei Temperaturen von knapp 40 Grad schwarz tragen, weiß ich auch nicht wirklich.
Kinder kuscheln mit Hund
Selbst abends war es noch warm. Eigentlich zu warm, um noch zu kuscheln.
Gewürze in Regal
Neben Erinnerungen nehme ich aus diesem Urlaub wieder einige Gewürze mit nach Hause.
Frau mit kurzen Haaren im Auto
Im Sommer mussten die Haare ab! Ein befreiendes Gefühl direkt nach dem Friseurbesuch, das festgehalten werden musste.
3 Frauen in einem Café
Meine Freundin Chantal kam aus der Schweiz zu Besuch. Ich überraschte sie mit einem Treffen in Mainz mit Stephanie. Wir 3 kennen uns aus einem Onlinecoachingprogramm. Stephanie war Coach, Chantal und ich Teilnehmerinnen. Ayurveda verbindet!
Einschulungsfeier
Wir feierten Einschulung…
Erntedank Gottesdienst
…und Erntedank.
Fussballkuchen
Im Herbst feierten wir außerdem Geburtstage. Zuerst den 7. unseres Sohnes.
Einhornluftballon
Und 2 Wochen später den 5. Geburtstag unserer Tochter.
Grabschmuck
Freud und Leid liegen im Herbst für mich dicht bei einander. Kurz nach den Geburtstagen der Kinder ist der Todestag meiner Mama. Dieses Jahr war es schon der 4.
Kind und Hund spielen Twister
In diesem Jahr wurden unser Sohn und unser Hund Otto ein echtes Team und echte Spielkameraden. Otto wurde mit Leckerlies „erzogen“ und war damit auch häufig an Kimis Seite.
Junge an Klavier, Mädchen spielt Flöte
Seit Sommer gehen beide Kinder nicht mehr zum Musikgarten. Unsere Tochter geht seit Spätsommer zum Blockflötenunterricht und unser Sohn übt für sich alleine am Klavier zu Hause. Er äußert immer häufiger den Wunsch, auch Blockflöte oder Klavier von einem Lehrer zu lernen.
Seit Oktober bin ich Kinderyogalehrerin. Schon die Ausbildung machte total viel Spaß.
Decke mit Yogautensilien
Und seit Dezember unterrichte ich für 2 Altersgruppen Kinderyoga im Evangelischen Gemeindehaus unseres Wohnortes.
Illusionenbild
Wir besuchten eine Illusionen-Ausstellung.
Illusionenbild
Kannst du mich im Illusionenbild erkennen?
Mit Freunden verbrachten wir ein Wochenende an der Mosel und besuchten dort verschiedene Weihnachtsmärkte. U.a. einen Weihnachtsmarkt im Weinkeller.
Orangen, Zimtstangen, Sternanis
Im Dezember machten wir mit beim lebendigen Adventskalender in unserem Wohnort. Es gab ayurvedischen Glühwein und Gewürz-Gemüsekuchen für die tapferen Besucher, denn es regnete an dem Abend.
Weihnachten verbrachten wir dieses Jahr…halb im Schnee und halb im Grünen. Zusammen mit meinen Schwiegereltern waren wir im Allgäu und fanden ein paar Kilometer weiter in Österreich doch noch eine präparierte Piste.
Kinder vor Skifahren
Die Kinder standen in diesem Urlaub zum ersten Mal so richtig auf Skiern. Nach ein paar Tagen Skischule kamen sie schon richtig gut den Hang herunter.
Mutter und Kind krank
Die Skifahrfreude hielt nur kurz an. Dann haute ein Virus meine Tochter und mich um, sodass wir den halben Urlaub im Bett verbrachten.
Wunderkerze in der Hand
Tschüss 2022. Ich freue mich auf 2023!

Was wartet 2023 auf mich?

  • Überarbeitung meiner Homepage, insbesondere meiner Angebote inkl. Kalenderfunktion
  • Kinderyogakurse geben
  • 1:1 Coachings geben
  • Workshops geben
  • mind. 1 Online-Kurs durchführen
  • Einladungen zu Podcast-Interviews
  • Weiterbildung zur Inneren-Kind-Mentorin
  • Mein E-Book verkaufen
  • Reisen – lang und kurz mit unserem Camper
  • Familienzeit – bewusst im Hier & Jetzt
  • gut für meine Gesundheit sorgen durch Balance und regelmäßige Ruhe / Auszeit
  • Wochenstruktur, um Ruhe in meine Selbstständigkeit zu bringen
  • Tagesstruktur – zurück zu einer Morgen- und Abendroutine an 4/7 Tagen in der Woche
  • Ordnung schaffen, insbesondere indem ich Stück für Stück unser Haus aufräume und ausmiste
  • Dinge abschließen – die jeweilige Tagesaufgabe innerhalb meines Arbeitsflows, aktuelle Architekturprojekte und Bücher lesen, die ich angefangen habe
  • Mein Motto für 2023 ist: Keep it simple – just do it

Ich freue mich auf ein neues Jahr, neue Erfahrungen und Erlebnisse!

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